Geheimtreffen bei G7 in Kanada: Legen sie hier ihre Trump-Strategie zurecht? | Politik

16.06.2025 - Pazartesi 15:35

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Kananaskis – Geheimtreffen hoch oben in den Rocky Mountains!

Schon nach seiner spektakulären Heli-Ankunft in der edlen Kananaskis Mountain Lodge auf 1590 Metern Höhe kam das Ehepaar Merz gestern Abend außerhalb des eigentlichen Terminkalenders zu einem kleinen Gipfel der Staatenlenker mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zusammen.

Merz war der Einzige in Begleitung – weder Keir Starmer (Großbritannien), noch Emmanuel Macron (Frankreich), noch Giorgia Meloni (Italien) waren mit ihren Partnern in die idyllische Berglandschaft angereist.

Herzliche Begrüßung: Friedrich Merz und Italiens Premier Giorgia Meloni bei G7

Herzliche Begrüßung: Friedrich Merz und Italiens Premier Giorgia Meloni bei G7

Foto: EPA

Merz hielt sich nach BILD-Informationen in der Runde an alkoholfreiem Bier und Wasser fest – wenn es wichtig wird, verzichtet er immer komplett auf Alkohol.

Und wichtig wird der heutige Tag. Denn die Staatschefs treffen bei G7 gemeinsam auf Donald Trump (79). Der internationalen Presse schwant nichts Gutes.

So prophezeit der britische Independent, der Premier Starmer stehe „vor einer harten Prüfung im Umgang mit den G6 plus 1“. Das spielt auf eine Theorie der Amerikaner an, wonach die G7 wegen der unterschiedlichen Interessenlagen insbesondere bei den Hammer-Zöllen, aber auch was die Ukraine-Hilfen betrifft, in Wahrheit inzwischen ein G6 plus 1 (eben die USA) sind.

Selbst wenn andere Regierungschefs die öffentliche Auseinandersetzung mit Trump herunter dimmen und Kritik vermeiden, bleibe die Weltvision des US-Präsidenten „weitgehend unvereinbar mit ihren Wünschen“.

▶︎ Und dann ist da noch das Problem, dass Trump internationale Gipfel verabscheut und den Hang hat, Eklats zu produzieren, wie „Associated Press“ bemerkt: „Trump setzt schon lange darauf, dass er seine Verbündeten durch Angst und Schrecken zur Unterwerfung zwingen kann.“

Unvergessen ist bis heute, wie Trump 2018 nach dem G7-Gipfel im kanadischen Quebec während seines Rückflugs in der „Air Force One“ seine Unterschrift unter dem Abschlussdokument zurückzog – damals noch via Twitter.

Frankreichs Präsident Macron wählte unterdessen seine eigene Form der Vorbereitung auf Trump: Er nutzte die sonnigen Morgenstunden in den Bergen für eine Joggingtour rund um die Lodge.

Und Merz? Er stellte sich vor den Hotel-Eingang, in dem kurz zuvor Jogger Macron verschwunden war – und lobte die gute Atmosphäre des Vorab-Gesprächs am Abend. Er sei mit seinen Kollegen aus der EU „fest entschlossen, den Versuch zu unternehmen, jetzt über diese beiden Tage die amerikanische Regierung zu sprechen“, um zu einer Lösung im wabernden Zoll-Konflikt zu kommen.

Es werde diese zwar in Kanada noch nicht geben, „aber wir könnten uns ihr nähern“.

Am Gipfel: Friedrich Merz gab vor dem Tagungshotel ein Statement ab

Am Gipfel: Friedrich Merz gab vor dem Tagungshotel ein Statement ab

Foto: Michael Kappeler/dpa-Pool/dpa

Bilaterales Treffen von Merz und Trump geplant

Wie aus Regierungskreisen bekannt wurde, wird Merz Trump noch vor Beginn der offiziellen Gipfelrunde zu einem bilateralen Gespräch treffen (Dauer circa 15 Minuten).

Dabei wolle Merz nicht nur darauf dringen, dass es zu einer Erklärung zur Solidarität mit Israel kommt, sondern auch beginnen, den Zollstreit mit den USA zu entschärfen. Aus Sicht der Bundesregierung verhandelt die EU-Kommission das Thema zu kleinteilig, die Rede ist von 1000 Paragraphen.

Trump will im Juli einen Horrorzoll von 50 Prozent auf alle eingeführten Waren aus der EU scharf stellen, wenn er keinen Deal bekommt...

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