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Gewalt-Studie: Union sieht in Strafmündigkeit unter 14 „kein Tabu“ | Politik
11.11.2025 - Salı 03:48
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Berlin – Mehr Gewalt, weniger Respekt, kaum noch Angst vor Strafe schon bei den Jüngsten – das ist das erschreckende Ergebnis einer neuen Studie der Universität Köln und des NRW-Landeskriminalamts. Die Union fordert Konsequenzen: Die Absenkung der Strafmündigkeit unter 14 Jahre sei „kein Tabu“.
Susanne Hierl, rechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion macht gegenüber BILD deutlich: „Das Signal muss klar sein: Gewalt von 12- oder 13-Jährigen wird nicht achselzuckend hingenommen. Kinder in diesem Alter wissen sehr genau, was richtig und falsch ist“, so Hierl zu BILD und macht klar: „Eine Absenkung der Strafmündigkeit unter 14 Jahre ist kein Tabu.“
Gleichzeitig brauche man aber „neue Wege, wie Taten strafunmündiger Kinder aufgearbeitet und erzieherische Maßnahmen angeordnet werden können. Je früher die Kinder mit den Folgen ihrer Taten konfrontiert werden, desto höher ist die Chance, dass sie nicht zu Intensivtätern werden“, so Hierl.
Susanne Hierl (52, CSU) zu BILD: „Eine Absenkung der Strafmündigkeit unter 14 Jahre ist kein Tabu“
Im Bundestagswahlkampf hatte sich bereits CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann (48) für eine Herabsetzung der Strafmündigkeit auf 12 Jahre ausgesprochen, im Koalitionsvertrag mit der SPD tauchte das Vorhaben aber nicht mehr auf.
Lehrer-Präsident fordert „Rauswurf und Anzeige“
In BILD meldet sich auch der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, zu Wort – und fordert hartes Durchgreifen.
„Die Ergebnisse der Studie aus NRW spiegeln klar die Erfahrungen vieler Lehrkräfte bundesweit wider – besonders in sozial herausfordernden Einzugsgebieten“, sagt Düll zu BILD. Ursachen für den Anstieg der Gewalt unter jungen Schülern sieht der Lehrer-Präsident neben traumatischen Fluchterfahrungen auch in „patriarchalischen Familienstrukturen, religiös motivierter Intoleranz, sozialem Misserfolg der Familien sowie in der Wirkung gewaltverherrlichender Inhalte auf sozialen Medien“. Betroffen seien aber auch junge Menschen ohne familiäre Migrationserfahrung.
Stefan Düll (60) ist Präsident des Deutschen Lehrerverbandes
▶︎ „Der Deutsche Lehrerverband fordert eine Null-Toleranz-Politik“, so Präsident Düll zu BILD: „Gewalt muss konsequent sanktioniert werden – durch schulische Maßnahmen bis hin zum Rauswurf von der Schule und durch Anzeige bei der Polizei.“
▶︎ Zudem sollten Schulen die Medienbildung mit Anti-Gewalt-Schulungen verbinden und Sprachförderung müsse einhergehen „mit dem Einfordern von Regeln und Leistung“.
▶︎ Eltern müsse klar vermittelt werden, dass sie die schulischen Bemühungen unterstützen und nicht unterlaufen dürften. Düll deutlich: „Gut gemeinte, aber falsch verstandene Toleranz oder Humanität bewirkt Desintegration.“
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