Gipfel-Absage: US-Außenminister Rubio zeigt Nato die kalte Schulter | Politik

04.12.2025 - Perşembe 04:49

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Washington – Das ist wirklich extrem ungewöhnlich: US-Außenminister Marco Rubio (54) kommt nicht zu einem formellen Nato-Treffen, lässt sich ohne einen triftigen Grund vertreten. Ist das schon ein eindeutiges Zeichen mitten in den Ukraine-Verhandlungen?

In einem ungewöhnlichen Schritt hat Rubio seine Teilnahme an einem lange geplanten Nato-Treffen am Mittwoch in Brüssel abgesagt. Wie sein Ministerium in Washington mitteilte, wird stattdessen der stellvertretende Außenminister Christopher Landau (62) an Beratungen in der belgischen Hauptstadt teilnehmen. Dort soll es unter anderem um die weitere Unterstützung der Ukraine im Krieg gegen Russland gehen.

Ein überzeugender Grund für Rubios Absage wurde nicht genannt. Ein Sprecher teilte nur mit, es wäre völlig unrealistisch, ihn bei jedem Treffen zu erwarten. Der Minister habe bereits an Dutzenden Treffen mit Nato-Verbündeten teilgenommen und „dank der starken und visionären Führung“ von US-Präsident Donald Trump (79) sei die Nato vollständig revitalisiert.

Dass ein US-Außenminister nicht persönlich an einem formellen Nato-Außenministertreffen teilnimmt, ist höchst ungewöhnlich.

So schrieb die langjährige frühere Nato-Sprecherin Oana Lungescu (2010–2023) nach dem Bekanntwerden erster Gerüchte über eine Absage im sozialen Netzwerk X, sie könne sich an nichts Vergleichbares in der jüngeren Geschichte erinnern. „Das würde das falsche Signal senden, gerade jetzt, wo sich Amerika noch enger mit europäischen Verbündeten zur Ukraine koordinieren sollte“, kommentierte sie.

[-->Als ein möglicher Hintergrund gilt in Brüssel, dass zumindest Teile der US-Regierung die Nato als Hindernis für einen erfolgreichen Abschluss der jüngsten Initiative von Donald Trump für ein Ende des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine sehen.

So enthielt der zuletzt bekannt gewordene Entwurf für einen 28-Punkte-Plan für die Ukraine eine Passage, nach der die Nato auf die Aufnahme weiterer Mitglieder komplett verzichten soll. In einem weiteren Punkt wirkte es so, als ob sich die USA nicht mehr als normales Nato-Mitglied, sondern eher als Außenstehender sehen.

Passend zu dieser neuen Verwirrung um die Rolle der USA im angestrebten Friedensprozess wird sich heute der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump Steve Witkoff (68) mit Kreml-Despot Wladimir Putin (73) zu Gesprächen über die Beendigung des Krieges treffen.

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