Gladbach: Das lernte Polansk von Nagelsmann, Tuchel & Heynckes | Sport

21.11.2025 - Cuma 23:19

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Sein neuer Cheftrainer-Vertrag bis 2028 ist nur die logische Folge für seine gute Arbeit. Eugen Polanski (39) hat die taumelnde Borussia mit zuletzt drei Siegen in Folge stabilisiert. Seine Handschrift ist klar erkennbar: ein kompakter Defensiv-Block, schnelles Umschaltspiel, zielgerichtete Angriffe und eine hohe taktische Flexibilität. Alles gepaart mit der von ihm eingeforderten Klub-Identifikation der Spieler.

Polanski: Das lernte ich von Nagelsmann, Tuchel & Heynckes

Was entscheidend zu Polanskis Trainer-Durchbruch beitrug: Er lernte von den Besten. Der ehemalige Mittelfeld-Stratege bestritt in Gladbach 16 Spiele unter Jupp Heynckes (80), in Hoffenheim 39 Spiele unter Julian Nagelsmann (38) und in Mainz 91 Spiele unter Thomas Tuchel (52). Polanski zu SPORT BILD: „Das größte Glück meiner fußballerischen Karriere waren tatsächlich die guten Trainer, die ich alle hatte.“ Von denen er sich viele Dinge abschaute, um später seinen eigenen Stil zu entwickeln.

Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) prägte Polanski entscheidend

Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) prägte Polanski entscheidend

Foto: Getty Images<!-->

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Nagelsmann hatte entscheidenden Einfluss auf Polanskis Trainer-Karriere, ermutigte ihn immer wieder, selbst den Trainerschein zu machen. Polanski: „Er hat mir den Wink mit dem Zaunpfahl gegeben, dass ich der Typ dafür bin, auch mal in die Trainer-Richtung zu gehen. Er hat auch mal scherzhaft gesagt, ich könne irgendwann sein Co-Trainer werden.“

Und weiter: „Bei ihm habe ich ab Tag eins gemerkt, dass er etwas Besonderes hat: sehr lösungsorientiert, noch mal besser für die Entwicklung der Mannschaft und jedes einzelnen Spielers, detailversessen und kommunikativ. Die Art und Weise, wie er Fußball gedacht hat, hat mich zum Ende meiner Karriere sehr geprägt.“ Was Polanski lernen konnte: „Wie man die Spannung hochhält, wann man eine Aufstellung bekannt gibt und wie viel Zeit man den Spielern noch gibt, sich zu präsentieren.“

[-->Polanski über den jetzigen England-Nationaltrainer Tuchel: „Bei ihm kam man nicht nur zum Training, weil es auf dem Papier stand, sondern wusste, dass man sich in jeder Einheit verbessern wird. Ich habe selbst mal den Spruch gebracht, dass man für ein Training unter Tuchel fast studiert haben muss. Weil man unter ihm sehr viel mitdenken muss.“

Was Polanski an Heynckes imponiert: „Seine Menschenführung. Der Mensch stand bei ihm immer im Vordergrund. Er hatte eine riesige Ausstrahlung und hat die Identifikation mit dem Verein vorgelebt.“

Polanski (39/l.) bei der Vertragsunterschrift mit Gladbachs Sport-Boss Rouven Schröder (50)

Polanski (39/l.) bei der Vertragsunterschrift mit Gladbachs Sport-Boss Rouven Schröder (50)

Foto: Borussia Moenchengladbach via Getty Images<!-->

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Viel mitnehmen konnte Polanski auch vom Spanier Míchel (62) auf seiner Station in Getafe: „Bei ihm konnte man vor allem Inhalte aufsaugen: Trainingsformen, Technik, Positionierung und auch die spanische Fußball-Mentalität.“

Polanski abschließend: „Ich habe schon als Spieler versucht, ein verlängerter Arm des Trainers zu sein und nicht nur meine eigene Aufgabe zu erfüllen, sondern das Spiel der anderen mitzugestalten. Ich möchte keinen Trainer kopieren, konnte von vielen Einflüssen aber profitieren. Dazu habe ich einfach ein gutes Elternhaus und eine gute Erziehung genossen. Das alles versuche ich jetzt, authentisch rüberzubringen.“

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[-->Quelle: BILD 19.11.2025

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