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Habeck: Nächste Wirtschafts-Klatsche! Verbände sehen schwarz für 2025 | Politik
28.12.2024 - Cumartesi 01:48
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Die deutsche Wirtschaft in einer tiefen Krise, die Aussichten fürs neue Jahr düster! Das ist das Ergebnis einer großen Branchen-Umfrage des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln.
Im Vergleich zum vergangenen Jahr beschreiben 31 von 49 Wirtschaftsverbänden die aktuelle Lage als schlechter. Gründe: hohe Kosten für Energie, Arbeit, Material. Dazu bremsen Bürokratie und das politische Chaos in Deutschland Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit!
► IW-Direktor Michael Hüther (62) schlägt Alarm: „Selten war die Lage so besorgniserregend. Aus den vergangenen 100 Jahren kennen wir etliche Krisen, aber keine war so vielschichtig mit so vielen Ursachen wie die, in der wir jetzt stecken.“
Krise so krass wie seit 100 Jahren nicht – das ist die schonungslose Bilanz aus drei Jahren Ampel und der Arbeit von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne).
Energieintensive Branchen rechnen mit Produktions-Rückgang
► 20 von 49 befragten Branchen rechnen für das Jahr 2025 mit dem Schrumpfen ihrer Produktionsleistung. Vier Verbände stellen sich sogar auf einen wesentlichen Rückgang ein! Es sind Gießereien, Stahl- und Metallverarbeitung, Kunststoffverarbeitung und die Druckindustrie. Alles Bereiche, die von Energiekosten, Rohstoffen und Im- bzw. Export abhängig sind.
Wirtschaftsminister Robert Habeck (55) kurz vor Weihnachten bei einer Sitzung des Bundestags
Doch die Rezession setzt sich laut IW-Forschern auch in Maschinenbau, der keramischen Industrie, der Glasindustrie, der Holzverarbeitung, der Textil- und Ernährungsindustrie und im Bergbau fort.
Unter den 16 überwiegend optimistisch eingestellten Branchen befinden sich Unternehmen aus der Energie- und Wasserwirtschaft, aber auch aus den Bereichen Pharma und Logistik.
Mehrzahl rechnet mit Stellenabbau
► Die Mehrzahl der Verbände (25) rechnet im kommenden Jahr mit einem Stellenabbau, nur sieben erwarten eine Zunahme. Jobs verschwinden demnach vor allem in der Auto-Industrie, der Eisen- und Stahlproduktion sowie im Maschinenbau.
Fatal: Haben in den vergangenen Jahren viele Betriebe trotz schlechter Lage noch an ihren Fachkräften festgehalten, um auf einen Aufschwung vorbereitet zu sein, könnte der Abbau im dritten Rezessionsjahr nun voll durchschlagen!
Prof. Michael Hüther, Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln
Dieser „Hortungseffekt“ hatte in der IW-Umfrage vor einem Jahr schon abgenommen, heißt es in der neuen Experten-Studie.
Überhaupt habe es seit den 1990er-Jahren erst zwei aufeinanderfolgende Jahre gegeben, in denen unsere Wirtschaft geschrumpft ist: in der schweren Struktur-Krise 2002 und 2003. Jetzt geht es wohl ins dritte Krisen-Jahr.
„Die nächste Bundesregierung steht vor der großen Aufgabe, eine nachhaltige wirtschaftliche Perspektive zu schaffen“, so IW-Direktor Hüther.
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