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Hannover 96: Lars Gindorf mit dem bittersten Fehlschuss des Jahres | Sport
05.04.2025 - Cumartesi 11:21
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Wie kann man den bloß vorbeischießen?
In der Nachspielzeit hatte Hannover 96 plötzlich in Karlsruhe (0:1) doch noch die Chance aufs Unentschieden. Nach Kopfballverlängerung von Nicolo Tresoldi (20) war der eingewechselte Lars Gindorf (23) frei vor KSC-Keeper Max Weiß (20) – und schoss aus zwölf Metern neben das Tor.
„Eine Wahnsinnschance“, sagte Karlsruhes Trainer Christian Eichner (42): „Da muss der Gegner auf 1:1 stellen.“
Brutale Szene!: Für diese Grätsche gibt‘s nur Gelb
Es war der bitterste Fehlschuss des Jahres! Hannover 96 kassierte im elften Rückrunden-Spiel die erste Niederlage. Für Trainer André Breitenreiter (51) war es sogar die allererste Pleite nach elf Jahren und 19 ungeschlagenen Zweitliga-Spielen mit Paderborn und 96.
Gindorf schlug die Hände vors Gesicht, starrte nach dem Schlusspfiff entgeistert ins Leere. Der Blondschopf, der in der Vorbereitung gegen YB Bern das erste 96-Tor des Jahres erzielt hatte, muss weiter auf sein erstes Saisontor in der 2. Liga waren.
Breitenreiter nimmt Gindorf in den Arm
Breitenreiter nahm Gindorf nach dem Schlusspfiff in den Arm, tröstete seinen Fehlschützen: „Er ist sehr enttäuscht. Dass der Ball nicht reinging, ist schade für ihn und für uns alle. Aber deshalb wird er hier sicher nicht zum Fraß vorgeworfen. Lars ist ein sehr guter Junge, der seine Qualitäten hat. Heute hat er sich nicht belohnt. Aber es geht weiter.“
Auf Schalke hatte der Shooting-Star der vergangenen Saison die Wende eingeleitet. Nach seinem Knaller an die Latte staubte Jannik Rochelt (87.) zum 1:1-Ausgleich ab. 92 Sekunden später traf Havard Nielsen per Kopf zum 2:1.
Ohne Gindorf wäre der Sieg auf Schalke nicht möglich gewesen. Umso bitterer, dass der Stürmer jetzt in Karlsruhe so böse patzte.
Gindorfs vergebene Riesenchance war allerdings nicht der einzige offensive Fehlschuss von Hannover 96. Nach 17 Minuten hatte Nicolo Tresoldi wunderbar für Jannik Dehm aufgelegt, doch der Rechtsverteidiger zirkelte den Ball völlig frei stehend am rechten Pfosten vorbei.
Zwei Minuten später verweigerte Phil Neumann unbedrängt den Torjubel. Statt einzuköpfen, wollte er auf Tresoldi querlegen. Keeper Weiß fing den Ball locker ab.
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