Hilfsgüter-Ausgabe gestürmt: Israel lässt Essen an Palästinenser in Gaza verteilen | Politik

27.05.2025 - Salı 17:19

[ad_1]

Berlin/Gaza – Lange haben sie darauf gewartet, endlich wieder Essen in größerem Umfang zu bekommen: Palästinenser haben im südlichen Gazastreifen am Dienstag die von Israel organisierte Ausgabe von Hilfsgütern gestürmt.

▶︎ Israel wurde in den vergangenen Wochen immer wieder – auch von westlichen Staatschefs und den Vereinten Nationen – vorgeworfen, die palästinensische Zivilbevölkerung in Gaza auszuhungern.

Vor einer Woche erlaubte Israel dann nach einer zweimonatigen Sperre wieder Hilfslieferungen nach Gaza. Die Grundversorgung mit Lebensmitteln erfolge auf Empfehlung der israelischen Armee und um sicherzustellen, dass es zu keiner Hungersnot komme, teilte das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (75) mit.

Verteilt wird die Hilfe jedoch nicht mehr mit HIlfe der Vereinten Nationen, wie bisher, sondern von Mitarbeitern der „Gaza Humanitarian Foundation“ (GHF), gesichert durch die israelische Armee und amerikanische Sicherheitsfirmen.

Die GHF-Mitarbeiter mussten sich nach eigenen Angaben am Dienstag im Chaos kurzzeitig zurückziehen. Die wartenden Palästinenser hatten die Barrieren durchbrochen und die Ausgabestelle gestürmt.

Laut der Agentur AP sollen israelische Soldaten Schüsse abgegeben haben. Berichte über Verletzte lagen zunächst nicht vor.

Die Lage habe sich laut GHF kurze Zeit später beruhigt und es konnten weitere Lebensmittel ausgegeben werden. Ein Paket soll demnach für fünf Menschen über bis zu vier Tage reichen.

Hamas rief zum Boykott der Essensausgabe auf

▶︎ Die Hamas-Terroristen hingegen hatten zum Boykott der Ausgabestellen aufgerufen: Die Bevölkerung solle die Hilfspakete der GHF meiden. Und drohte offen: Wer mit den Israelis kooperiere, werde „den Preis dafür zahlen“.

Der Vorwurf der Hamas an Israel: Spionage.

Die Terrorgruppe sieht in der neuen Verteilung eine Geheimdienst-Aktion – und behauptet: Israel missbrauche Lebensmittel als Waffe, legte dafür bislang aber keine Belege vor.

Die Terroristen hatten daraufhin begonnen, eigene Lebensmittel kostenlos an die Gaza-Bevölkerung zu verteilen, die sie normalerweise für Wucher-Preise an die leidende Bevölkerung verkaufen.

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Twitter

Um mit Inhalten aus Twitter und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Um eingebettete Inhalte anzuzeigen, ist Ihre jederzeit widerrufliche Einwilligung (über den Schalter oder über " Widerruf Tracking und Cookies " am Seitenende) zur Verarbeitung personenbezogener Daten nötig. Dabei können Daten in Drittländer wie die USA übermittelt werden (Art. 49 Abs. 1 lit. a DSGVO). Mit dem Aktivieren des Inhalts stimmen Sie zu. Weitere Infos finden Sie hier.

Doch Fotos zeigten: Die Palästinenser stellen sich in Scharen gegen die Hamas. An den Ausgabezentren der Israelis bildeten sich lange Schlangen. Auf Videos fuhren Menschen mit vollgepackten Karren davon.

Die GHF verurteilte „aufs Schärfste die Todesdrohungen der Hamas gegen Hilfsorganisationen, welche die humanitären Maßnahmen an den sicheren Verteilungsstellen der GHF unterstützen, sowie die Versuche, der Bevölkerung des Gazastreifens den Zugang zu den Hilfsgütern an diesen Stellen zu versperren“.

GHF soll Hamas umgehen

Die GHF wurde erst vor wenigen Monaten gegründet, mit einem klaren Ziel: Hilfe ohne Umweg über die Hamas in Gaza zu verteilen.

Vier große Verteilzentren im Süden und Zentrum von Gaza – betrieben von US-Sicherheitsfirmen. Die israelische Armee bewacht die Zentren. Israel will damit verhindern, dass die Hamas Lieferungen kassiert und für Geld weiterverkauft.

[ad_2]
Apsny News

YORUM YAZ

Yorum Yazabilmek İçin Lütfen Giriş Yapın.