Hisbollah-Terror gegen Israel: Sanitäter sammeln Leichenteile der Kinder auf | Politik

28.07.2024 - Pazar 15:42

[ad_1]

Politiker aus aller Welt warnen vor einer Eskalation des Konflikts zwischen Israel und der islamistischen Hisbollah-Miliz. Für die Bewohner von Madschal Schams im nord-israelischen Golan-Gebirge ist die Eskalation längst da.

Am Samstag schlug eine Hisbollah-Rakete auf dem Fußballplatz des Dorfes ein. Der 53-Kilo-Sprengsatz einer iranischen Falak-1-Rakete zerfetzte die jungen Menschen. Zwölf Kinder und Jugendliche sind tot, viele weitere verletzt.

Hier spielten dutzende Kinder am Samstag Fußball, dann schlug das Geschoss der Islamisten ein

Hier spielten dutzende Kinder am Samstag Fußball, dann schlug das Geschoss der Islamisten ein

Foto: Eyal Warshavsky

Und wieder kommt Israel in der Trauer zusammen. Dass die Opfer der drusischen Minderheit angehören, spielt keine Rolle: Der jüdische Staat weint um alle seine Opfer.

„Wer nicht gesehen hat, wie sein Kind nachts ins Bett gemacht hat, wird diese Gefühle nicht verstehen“

So wie Avri Sternberg (38), der aus einem Nachbarort zur Beerdigung kam. „Sie sind Bewohner des Golan, und wir sind eine Familie. Ich hatte das Bedürfnis, zu kommen und die Familie zu trösten, sie wie eine Familie zu trösten“, sagt der jüdische Israeli.

Das Dorf verabschiedet sich von den getöteten Kindern, Angehörige halten deren Fotos in die Höhe

Das Dorf verabschiedet sich von den getöteten Kindern, Angehörige halten deren Fotos in die Höhe

Foto: Eyal Warshavsky

Für ihn sind die Drusen keine Fremden. Und ihr Schicksal ist das seine. Was er fühlt, kann er kaum erklären: „Wer nicht gesehen hat, wie sein Kind nachts ins Bett gemacht hat, wer nicht gesehen hat, wie sein Kind Angst hatte, aus dem Haus zu gehen, wird diese Gefühle nicht verstehen“, sagt Sternberg.

„Er war ein netter Junge, jeder kannte ihn“

Die Rakete „traf jedes Haus, das ist die Trauer eines jeden“, sagt Druse Mahmud Uli (54) aus Madschal Schams. Das Geschoss tötete seinen Nachbarn, den kleinen Milad Sha'ar (10). „Er war ein netter Junge, sehr aktiv. Jeder in der Nachbarschaft kannte ihn. Das ganze Dorf kennt ihn. Es gibt niemanden, der ihn nicht kennt“, erinnert sich der Mann.

Zehn kleine Särge: Eine im Iran gefertigte Rakete zerfetzte die Kinder des Dorfes Madschal Schams

Zehn kleine Särge: Eine im Iran gefertigte Rakete zerfetzte die Kinder des Dorfes Madschal Schams

Foto: Eyal Warshavsky

Jetzt ist Milad tot. Und mit ihm mindestens elf seiner Freunde. Kinder, deren Familien nie dachten, dass es einmal sie treffen könnte. Deshalb warnt Sternberg, den Krieg der miteinander verbündeten Diktatoren und Islamisten zu unterschätzen: „Das deutsche Volk sollte aufwachen. Es hat in der Ukraine angefangen, es geht hier weiter, und es wird bald vor ihrer Haustür sein.“

So, wie der Krieg nach Madschal Schams kam. Und ein friedlicher Fußball-Samstag zu einem grauenvollen Blutbad wurde.

Bei der Beerdigung der Kinder bricht eine Frau weinend zusammen. Der Hisbollah-Angriff auf ein drusisches Dorf in Israel tötete zwölf junge Menschen, verletzte viele weitere

Bei der Beerdigung der Kinder bricht eine Frau weinend zusammen. Der Hisbollah-Angriff auf ein drusisches Dorf in Israel tötete zwölf junge Menschen, verletzte viele weitere

Foto: Eyal Warshavsky

Sana Jabil (40) wohnt gegenüber vom Fußballplatz. „Meine Tochter spielt hier ebenfalls Fußball. Ich sehe auch die anderen Kinder jeden Tag“, erzählt sie. „Gestern war ich nicht hier, sondern bei einer Hochzeit.“ Das rettete ihrem Kind womöglich das Leben.

„Es gab keine Sirene, sie hatten keine Zeit“

„Jeden Samstag sind etwa 100 Kinder auf diesem Platz“, sagt Jabil. „Wenn es einen Alarm gegeben hätte, eine Sirene, wären alle Kinder innerhalb einer Sekunde weg gewesen.“ Wie alle Kinder in Israel wissen auch die drusischen Kinder Madschal Schams, wie gefährlich es bei einem Raketenalarm sein kann.

Auf dem Fußballplatz sind die Blutspuren der Opfer zu sehen

Auf dem Fußballplatz sind die Blutspuren der Opfer zu sehen

Foto: Eyal Warshavsky

Doch das Geschoss der islamistischen Hisbollah kam ohne Vorwarnung. „Sie hatten keine Zeit“, sagt Jabil zu BILD. „Es gab keine Sirene.“

Die Kinder konnten nicht fliehen. Noch 24 Stunden später sammeln Rettungskräfte auf dem Fußballplatz die Überreste der kleinen Opfer ein.

[ad_2]
Apsny News

YORUM YAZ

Yorum Yazabilmek İçin Lütfen Giriş Yapın.