HSV: Elfer-Frust! Schiri-Spruch von Baumgart | Sport

22.09.2024 - Pazar 14:15

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In der fünften Minute der Nachspielzeit glich Davie Selke (29) in Kaiserslautern zum 2:2 aus. Die Emotionen waren riesig, die Erleichterung beim HSV über zumindest einen Punkt genauso.

Am Ende wäre für die Hamburger fast noch mehr drin gewesen. Ein paar Sekunden nach dem Selke-Tor griff der HSV nochmals über die linke Seite an. Adam Karabec (21) versuchte den Ball mit dem linken Fuß in Strafraum zu bringen.

Lauterns Jan Elvedi (27) verteidigte mit einer Grätsche. Dabei sprang ihm der Ball an den Arm. Elfmeter? Zumindest eigentlich ein klassischer Fall für den Video-Assistenten Tobias Reichel (39, Sindelfingen).

Selke in letzter SekundeKopfball-Wahnsinn erlöst den HSV!

Quelle: Bild

Stattdessen pfiff Schiedsrichter Dr. Florian Exner (33, Münster) kurz darauf ab.

Bei TV-Sender „Sky“ polterte HSV-Trainer Steffen Baumgart (52): „Wäre es ein Elfer in Richtung Lautern gewesen, hätte sich der Schiedsrichter die Situation angeschaut und den Elfer gegeben. Sonst wäre er hier mit dem Auto nicht nach Hause gekommen.“

Mit etwas Abstand erklärte Baumgart („Das hätte ich mir zumindest gewünscht“), dass er erwartet hätte, dass VAR und Schiri die Situation genauer analysieren.

„Ich will nicht entscheiden, ob es Elfmeter war“, sagt der HSV-Trainer. „Wir haben manchmal Situationen, bei denen wir alle wissen, wie die Entscheidung ausfällt. Da brauchen wir drei Minuten. Und in so einer kniffligen Situation brauchen wir zwei Sekunden.“

Weiter: „Ich habe es mir achtmal angeguckt und kann mir kein genaues Urteil erlauben. Er kriegt innerhalb von zwei Sekunden die Antwort, dass es gecheckt ist.“

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