„Ich regiere die Welt“: 100 Tage Trump: Seine krassesten Momente | Politik

29.04.2025 - Salı 22:23

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100 Tage Präsident Donald Trump, der Zweite. 100 Tage unglaubliche Einfälle, Zitate und Aktionen, die nur Donald Trump bringen kann. BILD listet die sieben krassesten Trump-Momente auf.

▶︎ Bereits seine Antrittsrede am 20. Januar war ein Paukenschlag. Trump selbst nannte den Tag seiner Amtseinführung einen „Tag der Befreiung“ für die USA – obwohl direkt neben ihm der scheidende demokratische Präsident Joe Biden saß. In einem Interview anlässlich seiner Vereidigung sagte Trump selbstbewusst: „Ich regiere das Land und die Welt.“

Januar 2025: Trump wird erneut zum Präsidenten der USA vereidigt

Januar 2025: Trump wird erneut zum Präsidenten der USA vereidigt

Foto: REUTERS / MEGA

▶︎ Kurz darauf sorgte Trump für Entsetzen, als er alle verurteilten Teilnehmer des Sturms auf das Kapitol vom 6. Januar 2021 begnadigte. Er bezeichnete sie als „Patrioten“ und sagte, sie seien „nicht kriminell, sondern Opfer politischer Verfolgung“. Die Entscheidung stieß auf heftige Kritik im In- und Ausland – auch von ehemaligen Parteikollegen.

6. Januar 2021: Trump-Anhänger stürmen das Capitol in Washington

6. Januar 2021: Trump-Anhänger stürmen das Capitol in Washington

Foto: Anadolu Agency via Getty Images

Zwischen 800 und 1200 Trump-Anhänger drangen damals ins Capitol ein

Zwischen 800 und 1200 Trump-Anhänger drangen damals ins Capitol ein

Foto: Getty Images

Trump verunglimpfte Selenskyj als „Diktator ohne Wahlen“

▶︎ Unzählige verstörende Aussagen machte Donald Trump zu Präsident Wolodymyr Selenskyj, den er als „Diktator ohne Wahlen“ verunglimpfte. Trump warf ihm immer wieder vor, eine Mitschuld am andauernden russischen Krieg gegen sein Land zu tragen. Das Ganze gipfelte in einem offenen Schlagabtausch im Weißen Haus, an dessen Ende Trump Selenskyj mit den Worten „Ich denke, wir haben genug gesehen“ vor laufenden Kameras den Mund verbot.

▶︎ Ein weiterer Dorn im Auge des US-Präsidenten: Nachbarland Kanada. In einem bizarren Truth-Social-Post schlug Trump vor, Kanada solle der 51. Bundesstaat der USA werden: „Kanada würde wirtschaftlich und militärisch enorm profitieren“, erklärte Trump. Er bezeichnete die Grenze als „künstlich“ und sprach von „einer natürlichen Vereinigung“. Kanadische Politiker reagierten empört, einige nannten die Aussage „imperialistisch“.

Trump will Grönland den USA einverleiben

▶︎ Doch nicht nur Kanada möchte sich Trump einverleiben. Auch Grönland, Teil des Königreichs Dänemark, steht auf seinem Speiseplan. In einer Rede vor dem US-Kongress sagte er offen: „Ich denke, wir werden es so oder so bekommen, wir werden es bekommen.“ Für Trump ist Grönland offenbar ein strategischer Schlüssel für die Sicherheit der Vereinigten Staaten: „Wir brauchen Grönland für die nationale Sicherheit (...) und wir arbeiten mit allen Beteiligten zusammen, um zu versuchen, es zu bekommen“, erklärte der 78-Jährige.

Januar 2025: Donald Trump Jr. (2.v.r.) auf Stippvisite in Grönlands Hauptstadt Nuuk

Januar 2025: Donald Trump Jr. (2.v.r.) auf Stippvisite in Grönlands Hauptstadt Nuuk

Foto: Emil Stach/via REUTERS

▶︎ Im Februar 2025 ordnete Trump die Verlegung von US-Truppen an die mexikanische Grenze an. Begründung erneut: Die nationale Sicherheit sei gefährdet. „Wir müssen unsere Grenze zurückerobern – mit der Armee, wenn es sein muss“, sagte er. Kritiker warnten vor einer Militarisierung der Migrationspolitik und einer Eskalation in den Grenzregionen.

▶︎ Während der feierlichen Beerdigung von Papst Franziskus wurde Trump mehrfach dabei gefilmt, wie er auf seinem Handy tippte. Während Staatsoberhäupter und Kirchenführer in Trauer versammelt waren, wirkte Trump desinteressiert und abwesend. Die Geste wurde international als respektlos empfunden – besonders in katholisch geprägten Ländern.

US-Präsident wütet gegen Deutschland: „Zahlt immer noch nicht genug für seine Verteidigung“

▶︎ Und immer wieder ging der US-Präsident auf Deutschland los. „Deutschland zahlt immer noch nicht genug für seine Verteidigung. Sie profitieren von unserem Schutz, ohne ihren fairen Anteil zu leisten“, behauptete der gebürtige New Yorker. Dabei erfüllt Deutschland seit letzten Jahr erstmals die Nato-Quote von zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes.

▶︎ Auch den Panama-Kanal will Trump von dem kleinen mittelamerikanischen Land zurückhaben. Notfalls mit Gewalt! Die USA würden fordern, „dass uns der Panama-Kanal vollständig und ohne Wenn und Aber zurückgegeben wird“, erklärte Trump bereits kurz nach Amtsantritt. Gefragt, ob er militärische Mittel dazu ausschließen könnte, antwortete Trump: „Nein, das kann ich Ihnen nicht versichern.“

Bei seinem Zoll-Hammer verkündet Trump Anfang April Zusatzzölle von bis zu 145 Prozent

Bei seinem Zoll-Hammer verkündet Trump Anfang April Zusatzzölle von bis zu 145 Prozent

Foto: Mark Schiefelbein/AP/dpa

▶︎ Nicht zuletzt schockte Trumps Zoll-Hammer Unternehmen und Börsen weltweit. Nachdem er Anfang April Zusatzzölle von 25 bis 145 Prozent auf Waren aus aller Welt verkündet hatte, ging nicht nur die US-Börse auf Talfahrt. Wenige Tage später knickte Trump ein, setzte die meisten Zölle aus und bettelt seitdem um einen Deal mit den Chinesen.

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