Nobel tarihinden bilinmeyenler, skandallar ve hurafeler
Im EU-Parlament geht’s um die Wurst: Aldi und Burger King wollen Veggie-Schnitzel retten | Politik
07.10.2025 - Salı 12:49
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Straßburg – Alte Wursthaut, ist das knifflig! Der Streit um die Frage, ob auch vegetarische Produkte weiterhin „Wurst“, „Schnitzel“, „Steak“ oder „Burger“ heißen dürfen, rückt plötzlich ins Zentrum europäischer Politik. In Straßburg entscheidet das EU-Parlament Mittwochmittag über die Imitate auf Pflanzenbasis – nach hitziger Debatte am Dienstag.
Denn: Lange Zeit sah es nach glasklarer Mehrheit aus für den Vorstoß der konservativen Europäischen Volkspartei (EVP), demzufolge sich Veggie-Produkte umbenennen müssen – etwa in „Weizen-Stange“, „Pflanzen-Produkt auf Erbsenbasis“ oder „Gemüsebratling“. Doch der Widerstand dagegen wurde auf den letzten Metern immer größer; der Ausgang des Votums ist völlig offen!
Offener Brief warnt vor Schaden für Deutschland
Ein offener Brief von über 20 Unternehmen, darunter Aldi Süd, Lidl, Burger King und die Branchen-Größen „Beyond Meat“ und „Rügenwalder Mühle“, warnt vor immensem Schaden für die Lebensmittelbranche, sollten vertraute Begriffe wie „Tofuwurst“ oder „Sojaschnitzel“ aus dem Veggie-Kühlregal verbannt werden. Die „bewährten“ Bezeichnungen würden den Konsumenten „helfen einzuschätzen, was in Bezug auf Geschmack und Textur zu erwarten ist, und wie die Produkte zubereitet werden“.
Sollten die Anbieter dagegen gezwungen werden, auf „alltagsferne Kunstbegriffe“ umzuschwenken, werde dies „deutsche und europäische Unternehmen schwächen“. Hintergrund: Deutschland gilt als Marktführer einer Branche, die langfristig bis zu 65 Milliarden Euro zur deutschen Wirtschaftsleistung beitragen und 250.000 Arbeitsplätze schaffen könnte, wie der Thinktank Good Food Institute Europe (GFI) hochrechnet.
Das Argument, die Verbraucher vor Verwirrung schützen zu wollen, sei zudem Kokolores: „Verbraucher sind sehr wohl in der Lage, zwischen pflanzlichen und tierischen Produkten zu unterscheiden.“
Grüne springen der Veggie-Branche bei
Die Grünen, die sich seit jeher als politischer Arm bzw. Ast der Veggie-Generation verstehen, springen den Unternehmen eifrig bei: „Ein Verbot alltäglicher Begriffe würde nicht nur die Transparenz verringern, sondern aktiv eine aufstrebende Branche sabotieren, die enormes Potenzial für Innovation, Nachhaltigkeit und Wachstum hat“, wettert Zoe Mayer (30), Chefin der Grünen-Agrarpolitiker im Bundestag, laut „Südwest Presse“.
Kämpft gegen ein Verbot der Veggie-Wurst: Grünen-Politikerin Zoe Mayer (30)
„Landwirte schützen“
Allerdings: Die mit Abstand stärkste Fraktion im EU-Parlament beharrt auf ihren Argumenten.
Norbert Lins (47, CDU/ EVP), Vize-Chef des Agrarausschusses, will „mehr Transparenz und Verlässlichkeit“. Er sagt: „Eine klare Abgrenzung soll Missverständnisse vermeiden und einen Rahmen schaffen, in dem pflanzliche und tierische Produkte eindeutig unterscheidbar sind – zum Schutz sowohl der Konsumenten als auch der Hersteller.“
Außerdem, so heißt es aus seiner Fraktion, gehe es auch darum, Landwirte zu schützen. Lebensmittelhersteller versuchten, den Ruf tierischer Lebensmittel, den Generationen von Landwirten aufgebaut hätten, für die Vermarktung ihrer Konkurrenzprodukte zu nutzen.
Dabei könnten die pflanzenbasierten Ersatzprodukte „bei Weitem“ nicht die gleichen Nährwerte wie ihre tierischen Originale bieten.
Der Deutsche Bauernverband begrüßt das geplante Bezeichnungsverbot für Veggie-Produkte. Bundeskanzler Friedrich Merz (69, CDU) und Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (60, CSU, Metzgermeister) signalisierten ebenfalls Zustimmung.
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Apsny News