Internationaler Strafgerichtshof: Sexuelle Vorwürfe gegen Chefankläger | Politik

12.11.2024 - Salı 02:52

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Schock in Den Haag! Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) ermittelt gegen seinen eigenen Chefankläger Karim Khan (54) wegen mutmaßlichen sexuellen Fehlverhaltens.

Das Leitungsgremium des Gerichts werde eine externe Untersuchung einleiten, hieß es am Montag in einer Erklärung des Gerichtshofs.

Khan kündigte in einer eigenen Erklärung an, seine zentralen Aufgaben weiter wahrnehmen zu wollen. Vorgänge mit Bezug zur Anklage würden von Vizechefanklägern übernommen. Khan hat die Vorwürfe zurückgewiesen.

Dem Chefankläger wird vorgeworfen, versucht zu haben, eine weibliche Mitarbeiterin zu einer sexuellen Beziehung zu drängen. Laut Dokumenten, die dem internen Aufsichtsorgan des Gerichtshofs vorliegen und von der Nachrichtenagentur „AP“ eingesehen wurden, soll Khan die Frau bei einem Auslandsaufenthalt aufgefordert haben, sich zu ihm auf ein Hotelbett zu legen und sie dann „sexuell berührt“ haben.

In einem weiteren Vorfall soll er um 3 Uhr morgens zehn Minuten lang an ihre Tür geklopft haben. Andere Anschuldigungen umfassen Berührungen, wie das Einstecken seiner Hand in ihre Tasche, sowie mehrere Vorschläge, gemeinsam in den Urlaub zu fahren.

Das mutmaßliche Opfer hatte zunächst darauf verzichtet, formell Beschwerde einzureichen, da sie dem internen Aufsichtsorgan misstraute.

Der IStGH ist unter anderem für Verbrechen gegen die Menschlichkeit zuständig. Im Jahr 2023 hatte er einen internationalen Haftbefehl gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin erlassen, der jedoch bisher nicht vollstreckt wurde. In diesem Jahr erging unter anderem ein Haftbefehl gegen den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu sowie gegen Anführer der radikal-islamischen Hamas-Miliz.

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