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Irans Ober-Mullah schreibt Beschwerde-Brief: Standpauke für Putin! | Politik
23.06.2025 - Pazartesi 10:56
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Teheran/Moskau – Kommt Wladimir Putin seinem Verbündeten doch noch zu Hilfe? Nach dem US-Angriff auf iranische Atomanlagen ist Irans Außenminister Abbas Araghtschi nach Moskau gereist, um dem Kreml-Chef einen Brief von Ali Chamenei (86) zu überbringen. Dessen Inhalt: Der Ober-Mullah bettelt um Hilfe – und klagt über fehlende Unterstützung!
Putin solle mehr tun, um dem Land gegen Israel und die USA zu helfen, ist der Kern der Botschaft. Der Kreml hat die israelischen Angriffe zwar als „unbegründet“ verurteilt und dem iranischen Volk Hilfe versprochen. Doch wie die aussehen soll, dazu hält sich Moskau bedeckt. Mehr als ein paar Bilder vom Händeschütteln zeigte die Staatsagentur TASS bislang nicht.
Dabei kommt der iranische Chefdiplomat mit einem klaren Auftrag: Er soll mit Putin „ernsthafte Rücksprache“ halten!
▶ Doch mehr als warme Worte gibt es bislang nicht. Lediglich Putins Scharfmacher Dmitri Medwedew (59) deutete auf
Eine erstaunliche Aussage – immerhin unterstellt Medwedew Teheran, spätestens jetzt nach der Atombombe zu streben. Die iranische Führung hatte stets behauptet, das Atomprogramm lediglich für zivile Zwecke zu nutzen.
Putin lässt zweiten Verbündeten im Stich
Aber: Konkrete Länder, die Teheran mit Atomsprengköpfen versorgen könnten und wollen, nannte Medwedew nicht – auch von Russland sprach er nicht. Das könnte darauf hindeuten, dass seine Drohung nicht mit Putin abgestimmt war. Der Kreml-Herrscher hatte früher selbst gegen die atomare Bewaffnung Irans argumentiert.
Soll die Botschaft überbringen: Irans Außenminister Abbas Araghtschi (62)
▶︎Im Krieg gegen Israel warnte die russische Führung zwar vor einer weiteren Eskalation im Nahen Osten. Putin bot sich sogar als Vermittler an. Doch militärische Hilfe für das Regime versprach er nicht. Der Grund: Die meisten russischen Militärressourcen sind in der Ukraine gebunden. Was an Munition und Kriegsgerät produziert wird, braucht Putin selbst.
Chamenei könnte schon der zweite „strategische Partner“ sein, den der Kreml-Chef im Stich lässt. Auch den Sturz von Syriens langjährigem Machthaber Baschar al-Assad (59) Ende 2024 ließ er tatenlos geschehen. Die Machtverhältnisse im Nahen Osten, so scheint es, sortieren sich neu – ohne den Einfluss aus Moskau.
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