Israels Präsident Herzog fordert klare Regeln für Frieden | Politik

12.05.2025 - Pazartesi 03:02

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Israels Präsident Isaac Herzog (64) sieht in den seit sechs Jahrzehnten bestehenden diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel ein starkes Hoffnungszeichen!

Insbesondere auch für die Zukunft in Hinblick auf Frieden im Nahen Osten.

„Wenn nach der dunkelsten Zeit, nach den schlimmsten Gräueltaten der Nazis, heute 60 Jahre diplomatische Beziehungen gefeiert werden können, dann gibt mir das Hoffnung, dass wir vom Frieden mit den Palästinensern träumen können“, sagte Herzog der WELT(gehört wie BILD zu Axel Springer) vor seinem Berlin-Besuch am Montag.

Klare Regeln für Frieden in Nahost

Gleichzeitig stellte Herzog klare Bedingungen für einen Frieden auf: „Keine Akzeptanz von Terror unter keinen Umständen“, forderte er als erste Regel.

Zudem müsse es „Würde für alle Völker“ geben, und Israel müsse als „selbstverständlicher Teil eines neuen Nahen Ostens“ anerkannt werden.

Als dritte Bedingung nannte er, dass der Iran „unter keinen Umständen nukleare Fähigkeiten erreicht“. Herzog setzt dabei auf Verhandlungen, schließt aber militärische Maßnahmen ausdrücklich nicht aus.

Zur aktuellen Diskussion um die humanitäre Lage im Gazastreifen äußerte sich Herzog klar und kritisch: „Ich empfehle jedem, sich eingehend mit den Fakten zu befassen.“

Isaac Herzog im Februar letzten Jahres mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (69) in Schloss Belleveu

Isaac Herzog im Februar letzten Jahres mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (69) in Schloss Bellevue

Foto: Carsten Koall/dpa

Vieles, was berichtet werde, sei „Fake News“. Die Hamas führe gezielt einen „psychologischen Krieg“, um Druck auf Israel aufzubauen. Herzog regte an, die Bundesregierung solle gegebenenfalls Experten entsenden, um die Lage vor Ort genau zu prüfen.

Herzog trifft am Montag in Berlin auf Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Kanzler Friedrich Merz (CDU). Am Dienstag reisen beide Staatspräsidenten gemeinsam nach Israel.

Der israelische Präsident sagte über Bundeskanzler Friedrich Merz (69, CDU) im WELT-Interview: „Er wird in Israel als enger Freund und sehr positiv gesehen, und ich bin mir sicher, dass er auf internationaler Ebene einen großen Einfluss haben wird.“

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