Am 13. April startete der Iran einen beispiellosen Angriff mit mehr als 300 Drohnen und Raketen auf Israel – Freitag schlug Israel zurück, traf auf dem Militärflughafen in Isfahan ein Raketen-Radar. Die Welt spekuliert über den vermeintlich kleinen Vergeltungsschlag Israels.
BILD-Reporter Paul Ronzheimer konnte zwei Tage nach dem Angriff im Iran mit Israels Präsident Jitzchak Herzog (63) sprechen. Im Interview äußert er sich zum Iran, zu den noch immer in Gaza festgehaltenen 133 Geiseln der Hamas, zum Leid, das die Terroristen über ihr eigenes Volk gebracht haben und über die deutsche Bundesregierung.
Satellitenbilder zeigen, dass die Schäden am Raketen-Radar in Isfahan, das von Kreml-Tyrann Wladimir Putin (71) geliefert wurde, recht gering sind. Unklar ist, was am Freitag wirklich passiert ist, wie Israel angegriffen hat – eine offizielle Bestätigung für den Gegenschlag im Iran gibt es nicht. Auch Herzog hält sich bedeckt: „Ich denke, das Beste wäre, wenn es für alle unklar bleiben würde.“