Ist ER Trumps Vorbild? Argentiniens Präsident Xavier Milei | Politik

17.11.2024 - Pazar 20:49

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Sie waren alle da: Der kommende US-Präsident Donald Trump hat mit seiner zukünftigen Regierungsmannschaft sowie einem ausländischen Staatsoberhaupt den Wahlsieg zelebriert – und gleich noch seinen nächsten Minister präsentiert.

Bei einer Gala in Trumps Anwesen Mar-a-Lago im Bundesstaat Florida waren diverse Verbündete dabei, die der Republikaner auf hochrangigen Posten in seiner Regierung platzieren will. Dazu gehörten der Corona-Impfgegner Robert F. Kennedy Jr., den Trump zum Gesundheitsminister machen will, und der radikale Matt Gaetz, der künftig das Justizressort leiten soll. Auch Schauspiel-Legende Sylvester Stallone schaute vorbei.

Zwei 78-Jährige, die sich mögen: Donald Trump und Sylvester Stallone

Zwei 78-Jährige, die sich mögen: Donald Trump und Sylvester Stallone

Foto: AP<!-->

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Matt Gaetz (42, Mitte) ist der wohl umstrittenste aller bislang nominierten Minister in einem nächsten Trump-Kabinett

Matt Gaetz (42, Mitte) ist der wohl umstrittenste aller bislang nominierten Minister in einem nächsten Trump-Kabinett

Foto: Carlos Barria/REUTERS<!-->

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Er soll Trumps Innenminister werden

Von der Bühne aus nominierte Trump auch seinen Wunsch-Innenminister: Doug Burgum, republikanischer Gouverneur aus North Dakota. Der 68-Jährige gilt als Anhänger einer strikten Grenzsicherung und eines liberalen Waffenrechts. Burgum ist zudem Abtreigungsgegner. Im April 2023 unterzeichnete er ein nahezu vollständiges Abtreibungsverbot in North Dakota.

Soll US-Innenminister werden: Doug Burgum (68)

Soll US-Innenminister werden: Doug Burgum (68)

Foto: Alex Brandon/AP/dpa<!-->

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Einer durfte auf der Sieger-Gala natürlich nicht fehlen: Elon Musk. Trump witzelte, er bekomme den Tesla-Boss gar nicht mehr aus seinem Anwesen raus. Tatsächlich ist Musk momentan auffallend oft an Trumps Seite zu sehen und wird dem zukünftigen Präsidenten als Berater für Ausgabenkürzungen und Bürokratieabbau zuarbeiten.

Weicht kaum noch von Trumps Seite: Tesla-Boss Elon Musk (53)

Weicht kaum noch von Trumps Seite: Tesla-Boss Elon Musk (53)

Foto: Alex Brandon/AP<!-->

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Xavier Milei: Trumps Vorbild?

Ein ausgewiesener Gegner von Staatsausgaben und Bürokratie ist auch der prominenteste ausländische Gast des Abends: Argentiniens Präsident Xavier Milei. Es war Trumps erstes Treffen mit einem ausländischen Staatschef seit seinem Wahlerfolg.

Xavier Milei hat Argentiniens Staatsausgaben radikal gesenkt

Xavier Milei hat Argentiniens Staatsausgaben radikal gesenkt

Foto: AP<!-->

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Und sie verstanden sich blendend, überschütteten sich gegenseitig mit Lob. „Die Arbeit, die du für Argentinien geleistet hast, ist unglaublich. Make Argentina Great Again, du weißt schon, MAGA“, sagte Trump unter Applaus.

Verstehen sich blendend: Donald Trump (78) und Argentiniens Präsident Xavier Milei (54)

Verstehen sich bestens: Donald Trump (78) und Argentiniens Präsident Xavier Milei (54)

Foto: JOE RAEDLE/Getty Images via AFP<!-->

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Ist Argentiniens Präsident ein Vorbild für Trump? Die politischen Überschneidungen sind zumindest größtenteils da. Der radikal-liberale Milei hat seit seiner Amtsübernahme die Staatsausgaben radikal gekürzt, sogar mehrere Ministerien abgeschafft. Der exzentrische Argentinier, der sich selbst als „Anarcho-Kapitalist“ beschreibt, strebt einen schlanken Staat mit extrem niedrigen Steuern und einem möglichst freien Markt an. Außenpolitisch steht er fest an der Seite Israels und der Ukraine.

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