Kassenbeiträge: Beitragszahlern droht Rekord-Hoch! | Politik

26.06.2025 - Perşembe 06:23

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Berlin – In der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) droht der nächste Beitrags-Schock! Eine Berechnung des IGES-Instituts (Beratungsunternehmen für Infrastruktur- und Gesundheitsfragen) für die DAK (liegt BILD vor) zeigt: Der Beitragssatz droht zum Jahreswechsel um 0,2 Prozentpunkte nach oben zu schnellen. Dann wären für Arbeitnehmer und Arbeitgeber statt aktuell 17,5 Prozent satte 17,7 Prozent ihres Bruttolohns für die Kassen fällig. Rekord!

► 2027 würde es sogar noch schlimmer ausschauen. Dann müssten Beitragszahler 18 Prozent berappen – sagt das Institut!

► Bei einem Bruttolohn von 3500 Euro im Monat bedeutet das: 105 Euro mehr im Jahr allein für die Krankenversicherung.

Darlehen seien ein „Strohfeuer“

Grund: Die Regierung plant ein Darlehen für die gesetzliche Krankenversicherung in Höhe von 2,3 Mrd. Euro für die Jahre 2025 und 2026. Das reicht laut DAK nicht, um die Beitragssteigerung abzuwenden. Sie fordert u.a. ab 2026 einen dauerhaften Zuschuss von zehn Milliarden Euro, die derzeit Beitragszahler für die ausreichende Finanzierung der Bürgergeldempfänger-Beiträge zahlen.

DAK-Chef Andreas Storm (61): „Mit den geplanten Darlehen für Gesundheit und Pflege kann die Beitragsspirale für Versicherte und Arbeitgeber definitiv nicht gestoppt werden.“ Die Darlehen seien ein „Strohfeuer“, sie würden lediglich einen „Jojo-Effekt“ auslösen.

„Statt der versprochenen Beitragsstabilität in der GKV und der sozialen Pflegeversicherung setzt sich der ruinöse Preiswettbewerb mit nahezu ungebremsten Beitragssatzsteigerungen fort.“

DAK-Chef Andreas Storm (61)

DAK-Chef Andreas Storm (61)

Foto: PR

In BILD spricht Storm bei den geplanten Darlehen von „einem Fehler“: „Jetzt ist die Bundesregierung aufgefordert, im Haushalt 2026 ausreichende Finanzmittel zum Stopp der Beitragsspirale bereitzustellen.“

► Denn: Auch in der Pflege-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung drohen die Beiträge immer weiter zu steigen. Bis zum Jahr 2035 könnten die Sozialabgaben laut der Studie auf bis zu 49,7 Prozent ansteigen (aktuell: 42,6 Prozent). Das „gefährde die Funktionsfähigkeit des deutschen Sozialversicherungssystems“, warnt DAK-Chef Storm.

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