Kim Jong-un tröstet Nordkorea-Witwen | Politik

30.08.2025 - Cumartesi 12:17

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Pjöngjang (Nordkorea) — Nordkoreas Diktator Kim Jong-un (41) tröstet die Familien nordkoreanischer Soldaten, die im Ukraine-Krieg an Russlands Seite gefallen sind. Tausende Kämpfer seines Landes sind für Kremlchef Putin (72) in den Krieg gezogen – jetzt zeigt Kim öffentlich sein Mitgefühl und inszeniert sich als trauernder Vater der Nation.

Wie Staatsmedien berichten, traf sich Kim am Freitag mit den Familien der Gefallenen. Bilder zeigen, wie er Kinder in den Arm nimmt, Witwen die Hand hält, ernst in die Gesichter blickt – und ewige Unterstützung verspricht.

Propaganda-Umarmung: Kim inszeniert sich als Beschützer der Kriegswaisen

Propaganda-Umarmung: Kim inszeniert sich als Beschützer der Kriegswaisen

Foto: STR/AFP

► „Mein Herz schmerzt noch mehr beim Anblick dieser kleinen Kinder“, sagte Kim laut der nordkoreanischen Staatsagentur KCNA. In seiner Rede gab er sich tief bewegt von dem Schicksal der Hinterbliebenen und kündigte zugleich an, in der Hauptstadt ein Denkmal für die „gefallenen Märtyrer“ errichten zu lassen. Dabei betonte er, dass der Staat die Kinder der Getöteten umfassend unterstützen und großziehen werde – „zu standhaften, mutigen Kämpfern, wie es ihre Väter waren“.

Kriegshelfer und Propaganda-Maschine

Neben den Soldaten liefert Nordkorea nach Berichten südkoreanischer und westlicher Geheimdienste auch Waffen, Munition und militärische Ausrüstung an Russland.

Die nordkoreanischen Truppen sind vor allem in der russischen Grenzregion Kursk im Einsatz, wo sie die russische Armee unterstützen. Nordkorea nutzt die Operation nicht nur zur militärischen Unterstützung Moskaus, sondern stärkt zugleich die eigene strategische Partnerschaft mit Russland.

Hinter Kims Inszenierung steckt die knallharte Realität!

Laut südkoreanischen Geheimdiensten hat Nordkorea bereits mehr als 10.000 Soldaten nach Russland geschickt, um in Putins Krieg zu kämpfen – ein Einsatz, auf den der Kreml wegen seiner hohen Verluste dringend angewiesen ist. Rund 600 von ihnen sollen gefallen sein, Tausende weitere wurden verletzt.

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