Laut Medienbericht: Trumps Ukraine-Sondergesandter Kellogg gibt Amt auf | Politik

21.11.2025 - Cuma 20:18

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Washington (USA) – Am Mittwoch sickerte in US-Medien durch, dass die Trump-Regierung an einem geheimen Friedensplan für die Ukraine basteln soll – jetzt der nächste Ukraine-Hammer: Der Sondergesandte des US-Präsidenten für die Ukraine, Keith Kellogg, soll sein Amt aufgeben wollen. Das berichten die Nachrichtenagentur Reuters und die Zeitung „Kyiv Independent“.

Wie „Kyiv Independent“ berichtet, hat das Weiße Haus auf Nachfrage die Personalie bestätigt. Demnach werde Keith Kellogg sein Amt im Januar niederlegen.

Kellogg hat eine herausragende Karriere im Militär hinter sich, ist ehemaliger Drei-Sterne-General und diente im Vietnamkrieg. Seit Anfang 2025 ist er für Trump aktiv. Kellogg wurde zunächst zum Sondergesandten für die Ukraine und Russland ernannt, später jedoch ausschließlich für die Ukraine eingesetzt. Der Kreml soll Kelloggs Beteiligung an den Friedensgesprächen abgelehnt haben, da er ihn als zu pro-ukrainisch einstufte.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj schüttelt dem US-Sondergesandten für die Ukraine, Keith Kellogg, die Hand, im 25. August 2025 die Hand

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj schüttelt dem US-Sondergesandten für die Ukraine, Keith Kellogg, am 25. August 2025 in Kiew die Hand

Foto: Ukrainian Presidential Press Service/via REUTERS

Warum Donald Trumps Sondergesandter sich jetzt zurückziehen soll

Die Ernennung zum Sondergesandten des Präsidenten ist zeitlich befristet. Die Gesandten müssen theoretisch vom Senat bestätigt werden, um länger als 360 Tage im Amt zu bleiben. Kellogg habe angedeutet, so erfuhr Reuters von seinen Quellen, dass Januar angesichts der geltenden Gesetze ein naheliegender Zeitpunkt für seinen Rücktritt sei.

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