Leichtathletik-WM: Mit 13 angeschossen! Athletin läuft mit 24 Kugelsplittern im Körper | Sport

20.09.2025 - Cumartesi 02:48

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Ihre Geschichte ist unfassbar!

Wenn Caroline Bredlinger heute bei der Leichtathletik-WM in Tokio über die 800 Meter (ab 12:55 Uhr live im ZDF) an den Start geht, grenzt das an ein Wunder. Denn die Österreicherin trägt noch immer 24 Projektil-Splitter im Körper – eine tägliche Erinnerung an ein traumatisches Erlebnis.

[-->Es passierte am 31. Oktober 2014, als Halloween für die damals 13-Jährige zur wahrhaftigen Horror-Nacht wurde. Sie war damals mit Freunden im Dorf Großhöflein im österreichischen Burgenland unterwegs, als sie aus dem Nichts angeschossen wurde.

Bredlinger erzählte dem österreichischen „Kurier“ über die traumatische Nacht: „Irgendwann bin ich umgeflogen mit einem Schmerz im Hintern, den ich so nie gespürt habe. Das ganze Bein tat weh, weil es einen Nerv gestriffen hat. Ich habe am Boden gelegen, habe geweint und wir haben nicht gewusst, was passiert ist.“

Die grausige Wahrheit kam erst später im Krankenhaus raus: Ein betrunkener Mann hatte von einem Balkon aus mit einem Gewehr wahllos in die Gegend geschossen – und sie getroffen!

Action! Bredlinger will über die 800 Meter unter zwei Minuten bleiben

Action! Bredlinger will über die 800 Meter unter zwei Minuten bleiben

Foto: Helmut Fohringer/APA/dpa<!-->

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Das Projektil zersplitterte an ihrem Beckenknochen, seitdem stecken 24 Teile des Projektils noch immer in ihrem Körper.

Bredlinger: „Die Ärzte meinten, die Gefahr wäre größer, beim Versuch, das rauszuoperieren etwas kaputtzumachen, was jetzt noch heil ist. Deshalb entschieden sie, es drinnen zu lassen.“

Fenerbahçe-Fans wütend: Dieser Ball ist NICHT im Tor!

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[-->Quelle: BILD/Süper Lig18.09.2025

Bredlinger kämpft sich zurück – und erfüllt sich ihren WM-Traum

Noch heute spürt sie die Folgen. Bredlinger: „Wenn ich länger sitze, merke ich, dass auf der linken Seite etwas anders ist als auf der rechten. Einerseits habe ich oft Schmerzen, zum Beispiel bei längeren Busfahrten zu einem Wettkampf oder beim Fliegen. Andererseits ist mein linkes Bein noch immer schwächer als mein rechtes.“

Aufgeben kam für die Österreicherin aber nie infrage. Bredlinger: „Selbst mit 13, wie ich da am Boden gelegen bin, war mein erster oder zweiter Gedanke: ‚Kann ich noch laufen?‘ Es war für mich nie eine Option, aufzuhören.“

Inzwischen ist Bredlinger in der Form ihres Lebens – und tritt nun bei ihrer ersten WM an. Ihr Traum: das Halbfinale. Dafür muss sie heute mindestens Dritte im Vorlauf werden.

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