Leverkusen gegen Stuttgart: Super-Zoff nach dem Supercup – Mittelfinger-Jubel? | Sport

17.08.2024 - Cumartesi 23:40

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Viel los beim Kirmes-Pokal …

Die Leverkusen- und Stuttgart-Ultras verweigerten den Supercup und nannten ihn „Kirmespokal“ – und verpassten so ein turbulentes Spiel. Bayer setzte sich gegen den VfB mit 6:5 n.E. (2:2) durch. Vor, während und nach der Partie gab es allerdings reichlich Aufregung – die sich auch nach dem Spiel noch fortsetzte.

Super-Zoff beim Supercup!

Bayer gewann im Elferschießen letztlich, weil Hradecky dank seines neuen Elfer-Tricks gegen Krätzig parierte, Stuttgarts Silas übers Tor schoss und alle Leverkusener Schützen verwandelten.

Neben den sportlichen Akteuren stand ein weiterer Mann im Mittelpunkt der Partie: Schiri Tobias Stieler (43), dem die Begegnung in der Schlussphase entglitt. Insgesamt zeigte er in den letzten 20 Minuten acht (!) Gelbe Karten, er verlor am Ende des Spiels komplett die Linie. Auch Bayer-Trainer Xabi Alonso (42) tobte an der Seitenlinie und sah Gelb (43.). Beide Seiten waren wütend auf den Schiri.

Tore, Zoff und DramaDas Supercup-Spektakel im VIDEO!

Quelle: Bild

Aufregung gab es auch um die (nicht vorhandene) Seitenwahl beim Elferschießen. Geschossen wurde auf der Seite der Leverkusen-Kurve. Und das ohne eine sonst übliche Seitenwahl mit den Kapitänen. Der kuriose Grund: Eine für die Torlinientechnik notwendige Kamera fiel bei dem Tor auf Seite der Stuttgart-Fans aus.

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß (42) auf der Pressekonferenz nach dem Spiel dazu: „Mir wurde das genau so von unserem Kapitän übermittelt, dass es keine Wahl gab. Sondern, dass einfach entschieden wurde, in der Leverkusener Seite das Elfmeterschießen stattfinden zu lassen, weil eine Kamera nicht funktioniert hat. Das ist aus unserer Sicht natürlich bitter, ich glaube, es verändert schon ein bisschen was.“ Auch VfB-Sportdirektor Fabian Wohlgemuth (45) war deshalb sauer.

Außerdem soll Leverkusen-Star Victor Boniface nach dem Spiel mit Mittelfinger vor den Stuttgart-Spielern gejubelt haben. Das werfen ihm die VfB-Profis nach BILD-Informationen vor. Allerdings gibt es keine Bestätigung dieses Vorfalls. Es liegen keine TV-Bilder der Situation vor.

Alonso dazu: „Das habe ich nicht gesehen, nur gehört. Da sind viele Dinge passiert, nicht nur das. In den letzten Minuten gab es viel Polemik, daher ist das kein großes Thema.“

Stuttgart wollte im Anschluss sogar während der Jubel-Zeremonie den Platz verlassen. Der VfB-Pressesprecher hielt die Spieler davon aber ab.

Zoff gab es zuvor auch schon reichlich auf dem Platz, u.a. gerieten Bayer-Verteidiger Edmond Tapsoba und Stuttgart-Stürmer Ermedin Demirovic auf dem Platz aneinander, sahen beide Gelb (71.). Demirovic nach der Partie deutlich: „Wenn das nicht auf dem Fußballplatz gewesen wäre, wäre das anders ausgegangen.“

Bitter für Stuttgart: Nach dem 1:1, dem 2:3 im Pokal und dem 2:2 in der letzten Saison gelingt erneut kein Sieg gegen Bayer. Leverkusen-Mittelfeldspieler Robert Andrich meint deshalb: „Jetzt hat Stuttgart ein Trauma von uns.“

Am Wochenende des 2. Novembers kommt es in der BayArena in Leverkusen zum Wiedersehen zwischen Bayer und dem VfB Stuttgart. Angesichts der letzten Spiele ist eine weitere hitzige und emotionale Partie zu erwarten ...

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