Linke: Sieben Ideen, wie die Partei neben Wagenknecht überleben will | Politik

22.10.2024 - Salı 04:16

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Die Linke in der Krise. In Brandenburg flog die Partei im September aus dem Landtag. Ob sie es 2025 erneut in den Bundestag schafft, ist mehr als ungewiss. Auf ihrem 9. Parteitag in Halle (Sachsen-Anhalt) sucht die Partei nun, den drohenden Untergang abzuwenden.

In der stundenlangen Generaldebatte machten Dutzende der 579 Delegierten Vorschläge, wie sich der Bedeutungsverlust einer Partei stoppen lässt, die in Thüringen mit Bodo Ramelow (68) 14 Jahre den Ministerpräsidenten gestellt hat.

Die scheidenden Parteivorsitzenden Janine Wissler und Martin Schirdewan mit einem der Schals, die alle Delegierten an ihrem Platz vorgefunden haben

Der neue Parteivorsitzende Jan van Aken spricht auf dem Bundesparteitag der Linken

Foto: Hendrik Schmidt/dpa<!-->

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„Diese Linke wird in diesem Land gebraucht“, sagte Noch-Parteichef Martin Schirdewan (49) am Rande des Parteitags trotzig der Nachrichtenagentur DPA.

Mieten, Frieden, Asyl: Linke schärft ihr Profil

Mieter-Verein. Gleich mehrere Redner (u.a. Kim Sophie Bohnen, Martin Bauhof und Caren Nicole Ley) sehen die Zukunft der Linken als Partei für Mieterinnen und Mieter, die dafür kämpft, dass Wohnungen bezahlbar bleiben und große Wohnungsunternehmen enteignet werden.

Friedensbewegung. „Die Linke muss eine Partei für Frieden und gegen Aufrüstung sein“, forderten u.a. Walter Bayer, Gastredner von der Europäischen Linken, und Lukas Hof. Marie-Jacqueline Panten empfiehlt eine Kampagne gegen die Wehrpflicht.

Bodo Ramelow wurde von den Delegierten wie ein Star gefeiert

Bodo Ramelow wurde von den Delegierten wie ein Star gefeiert

Foto: Hendrik Schmidt/dpa<!-->

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Graue Panther: Für Gerald Kemski-Lilleike soll die Linke mit aller Kraft für einen Inflationsausgleich für Senioren kämpfen.

Pro-Asyl: „Das Boot ist nicht voll“, sagt Bundesschatzmeister Harald Wolf und fordert von der Partei, vor allem das Thema Zuwanderung positiv zu besetzen. Für Bodo Ramelow setzt sich von allen Parteien im Bundestag nur noch die Linke dafür ein, „Europa nicht zur Festung machen“. Und die scheidende Partei-Chefin Janine Wissler erklärte in ihrer Rede: „Die Menschen stehen doch nicht Schlange beim Arzt, weil zu viele Geflüchtete hier sind, sondern weil es eine Zwei-Klassen-Medizin gibt und Fachkräfte fehlen.“

[-->Allianz pro Schiene. „Wer kein E-Auto kaufen kann, braucht eine Mobilitätsgarantie“, fordert Bodo Ramelow. Ein weiteres mögliches Betätigungsfeld für seine strauchelnde Partei. Denn: „Dazu brauchen wir eine gemeinwohlorientierte Schienenbesitzgesellschaft.“

Gewerkschaft. Edith Bartelmus-Scholich aus NRW will bei den Wählern mit „Knallern“ punkten wie Vier-Tage-Woche und bedingungslosem Grundeinkommen.

Sozialer Dienst. Marleen Borchardt regte an, dass alle Genossen auf Klingeltour gehen. Wie der Leipziger Nam Duy Nguyen (28). Er und sein Team machten im Landtagswahlkampf tausende Hausbesuche, fragten ihre Gesprächspartner nach deren Sorgen und holten auf diese Weise ein Direktmandat.

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