Macron spricht von „Terrorakt“: Explosion vor Synagoge in Südfrankreich | Politik

24.08.2024 - Cumartesi 12:51

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Terror in Frankreich: Vor einer Synagoge in Südfrankreich hat es am Samstagmorgen eine Explosion gegeben, ein Polizist wurde verletzt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (46) spricht von einem „Terrorakt“. Die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen.

Zunächst haben vor der Synagoge in La Grande-Motte bei Montpellier zwei Autos gebrannt. In einem der Fahrzeuge sei eine Gasflasche explodiert, heißt es. Zwei Türen der Synagoge wurden in Brand gesetzt. Unklar ist, ob dies vor oder nach der Explosion geschah. Im Gebäude selbst kam niemand zu Schaden.

Frankreichs geschäftsführender Innenminister Gérald Darmanin schrieb auf X von einer „offenbar kriminellen versuchten Brandstiftung“. Er drücke der jüdischen Gemeinschaft seine volle Unterstützung aus.

Alle Mittel seien mobilisiert, um den Täter zu finden.

Frankreichs Premier Gabriel Attal (35) sprach auf X von einer antisemitischen Tat. „Ein weiteres Mal wurden unsere jüdischen Mitbürger als Ziel genommen.“

Yonathan Arfi, der Vorsitzende des Dachverbands jüdischer Organisationen in Frankreich, schrieb, die Explosion habe zu einem Zeitpunkt stattgefunden, zu dem die Ankunft von Gläubigen an der Synagoge erwartet werden könne. Es handle sich nicht nur um einen Angriff auf ein Gotteshaus, sondern den Versuch, Juden umzubringen.

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