Massenproteste in New York: Trump-Gegner demonstrieren | Politik

20.10.2025 - Pazartesi 07:19

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Tag der Massenproteste gegen Donald Trump (79) in den USA!

Unter dem Motto „No Kings“ („Keine Könige“) kam es zur nächsten Massenmobilisierung gegen den US-Präsidenten bei 2600 Demos in allen 50 Bundesstaaten. Die Top-Kritikpunkte: Trumps angeblich autokratischer Führungsstil, Truppeneinsätze in US-Metropolen, Razzien gegen illegale Einwanderer oder Kürzungen beim Klimaschutz und im Gesundheitswesen.

Demonstranten schwenken Flaggen während einer „No Kings“-Demonstration am Samstag, 18. Oktober 2025, in Washington

Demonstranten schwenken Flaggen während einer „No Kings“-Demonstration am Samstag in Washington

Foto: AP

Organisiert wurden die Demos von progressiven Gruppen wie „Indivisible“. Es wurde einer der größten Protesttage der US-Geschichte. Schon bei der ersten Auflage der „No Kings“-Kundgebungen am 14. Juni waren geschätzte drei Millionen Menschen auf den Straßen.

100.000 in New York auf der Straße

Samstag erstreckte sich etwa der New Yorker Protestmarsch am Times Square dutzende Blocks die Seventh Avenue hinunter, laut Polizeibehörden kamen 100.000. Packende Protestbilder auch in anderen Städten: Menschenmassen füllten die Innenstadt von Pittsburgh, schwangen US-Fahnen in Seattle, marschierten in Tierkostümen durch Portland, zogen an Casinos in Las Vegas vorbei, riefen Schmährufe durch Denver oder füllten die Pennsylvania Avenue in Washington vor dem Kapitol.

Ein riesiger aufblasbarer Donald Trump wird von Demonstranten gezogen, die während einer «No Kings»-Demonstration auf die Straße gehen

Ein riesiger aufblasbarer Donald Trump wird von Demonstranten gezogen, die während einer „No Kings“-Demonstration in Los Angeles auf die Straße gehen

Foto: Ethan Swope/AP/dpa

Tausende Demonstranten versammelten sich auf der Independence Mall in Philadelphia

Tausende Demonstranten versammelten sich auf der Independence Mall in Philadelphia

Foto: ZUMAPRESS.com / MEGA

Oppositionspolitiker nutzten die Proteste für kämpferische Reden. Linken-Ikone Bernie Sanders (84) rief in Washington: „Die Menschen sind hier, weil sie Amerika lieben – nicht hassen!“ Republikanische Politiker hatten den Demonstranten zuvor „Amerika-Hass“ vorgeworfen.

Texas mobilisierte die Nationalgarde

In Republikaner-Bundesstaaten wie Texas wurde die Nationalgarde mobilisiert. Gouverneur Greg Abbott (67) schickte Soldaten und Spezialeinheiten wie die „Texas Rangers“ nach Austin.

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