Meloni-Besuch im Weißen Haus! Trump: Wird zu „100 Prozent“ Deal mit der EU geben | Politik

18.04.2025 - Cuma 05:52

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Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni (48) war zu Besuch bei US-Präsident Donald Trump (78). Großes Thema: der Zoll-Zoff zwischen den USA und der EU.

Gleich zu Beginn der erste Paukenschlag: Trump gibt sich im Zollstreit mit der Europäischen Union überzeugt, dass es zu „100 Prozent“ eine Einigung geben wird. Trump: „Ich rechne fest damit, aber es wird ein faires Abkommen sein.“

Später erklärte er, dass „zu einem bestimmten Zeitpunkt“ Vereinbarungen getroffen werden würden. „Wir haben es nicht eilig“, sagte Trump. Meloni äußerte sich ebenfalls optimistisch über eine Lösung. Sie nannte die USA einen „verlässlichen Partner“. „Ich bin sicher, dass wir einen Deal machen können“, sagte Meloni

Die 48-Jährige schmeichelte Trump und sagte: „Mein Ziel ist es, den Westen wieder groß zu machen“, in Anlehnung an Trumps Wahlkampfslogan. Meloni sagte, sie teile seinen Kampf gegen die „woke“-Ideologie. Trump lobte auch seine italienische Amtskollegin. „Sie hat Europa im Sturm erobert“, sagte er.

US-Präsident Donald Trump empfängt Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni vor dem Weißen Haus

Trump empfängt Meloni vor dem Weißen Haus

Foto: Tom Brenner/AP/dpa

Meloni erklärte, dass Italien mehr Flüssigerdgas (LNG) aus den USA kaufen werde. Außerdem wollten Italien und die USA über die Nutzung der Atomenergie sprechen. Trump habe die Einladung zu einem Besuch in Italien angenommen.

Trump äußerte sich nicht zu der Frage, ob er EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen treffen will, die im Namen der Mitgliedsländer über die Zölle verhandelt. Er sagte aber: „Wir werden kaum Probleme haben, ein Abkommen mit Europa oder irgendjemand anderem zu schließen.“

Trump sieht Meloni als wichtige Vermittlerin in der Abstimmung mit Europa. Dies sagte ein hochrangiger US-Regierungsvertreter. Die beiden Staatschefs hätten demnach „eine ganz besondere Beziehung“ und planten, bei der Beendigung des Krieges in der Ukraine zusammenzuarbeiten.

Derweil hat sich Italien gegen Verhandlungen mit den USA über die Besteuerung von Tech- und anderen Unternehmen auf EU-Ebene ausgesprochen.

▶︎ Diese Gespräche sollten bilateral und damit zwischen den Ländern erfolgen, sagt Wirtschaftsminister Giancarlo Giorgetti bei der Vorstellung einer neuen Wirtschaftswochenzeitung in Rom. Er plane für Dienstag ein Treffen mit US-Finanzminister Scott Bessent im Rahmen der G20.

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