Merz und seine erste Reise: Auf ein Croissant mit Macron | Politik

07.05.2025 - Çarşamba 07:59

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Kaum hat er seinen Rumpel-Wahlstart überstanden, geht es für Deutschlands neuen Kanzler heute direkt zum Antrittsbesuch beim wichtigsten großen Nachbarn.

Um 9.40 Uhr startet ein Flieger der Luftwaffe mit Friedrich Merz (69) an Bord in Richtung Paris. Merz hatte das immer vorgehabt – er wollte unbedingt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (47) als Ersten treffen.

Für ein zweites Frühstück bei Croissants und Café au Lait (Milchkaffee) könnte es fast zu spät sein, wenn er gegen 12.00 Uhr im Élysée-Palast eintrifft. Macron lädt ihn dann zum Mittagessen unter vier Augen. Ziel: nichts Geringeres als die Wiederbelebung der deutsch-französischen Freundschaft! Die war unter Merz-Vorgänger Olaf Scholz (66) auf der Prioritätenliste eher unten angesiedelt, was auch mit Animositäten zwischen Macron und Scholz zusammenhing. Macron selbst schrieb in seiner auf deutsch verfassten Gratulation bei „X“ an Merz: „Es liegt an uns, den deutsch-französischen Motor und Reflex stärker als je zuvor zu machen.“

Rückenwind erhofft

Wichtigstes Sicherheits-Thema: die Wende an den deutschen Grenzen. Merz' Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) hatte im Vorfeld der Reise noch einmal bekräftigt: „Jeder, der illegal nach Deutschland einzureisen versucht, muss vom 6. Mai an damit rechnen, dass an der deutschen Grenze Schluss ist. Niemand kann im Land seines Wunsches Asyl beantragen. Das muss nach europäischem Recht dort passieren, wo jemand die Europäische Union erstmals betritt. Das ist so gut wie nie Deutschland.“

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Von Macron fühlt sich die neue Bundesregierung in dieser neuen Sichtweise unterstützt – er sei in der Frage der Zurückweisungen einer der „maßgeblichen Ansprechpartner“. Auch haben die Deutschen genau registriert, dass Frankreich „genau diese Zurückweisungen an den Grenzen zu Italien und Spanien umsetzt“, wie Frei sagte.

Weiterflug nach Warschau

Der nächste wichtige Ansprechpartner sitzt allerdings in Warschau. Und so passt es, dass Merz nach der Stippvisite bei Macron direkt nach Polen zu Regierungschef Donald Tusk (68) weiterfliegt. Dort schien man zunächst nicht ganz so angetan von den Plänen der Bundesregierung. Es gab Sorgen, ob die Ausweitung der Kontrollen an der deutsch-polnischen Grenze den täglichen Grenzverkehr und das Funktionieren des EU-Binnenmarktes belastet.

Allerdings hatte Polens Staatspräsident Andrzej Duda (52) im großen BILD-Exklusivinterview jetzt über die geplante Zurückweisungs-Offensive gesagt: „Wenn wir über Flüchtlinge sprechen, die vorher nach Polen gekommen waren, dann habe ich keine Befürchtungen.“ Auch in intensiveren Grenzkontrollen sieht Duda „kein großes Problem“: „Vielleicht werden mehr Autos an der Grenze kontrolliert, oder vielleicht wird man erfahren, dass das problematisch sein kann, aber das ist kein großes Problem. Das ist eher ein Symbol.“

Die Vorab-Gespräche, die die neue Regierung mit Blick auf die Sicherung der Grenzen mit ihren Nachbarn geführt hat, könnten also schon Früchte getragen haben.

BILD ist mit an Bord, wenn Merz heute abhebt.

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