Mieter können hoffen: 400.000 neue Wohnungen sind möglich, wenn ... | Politik

21.05.2025 - Çarşamba 07:57

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Wohnungsnot in Deutschland: Jährlich müssten fast 400.000 neue Wohnungen gebaut werden, hat das Institut IW ermittelt.

Aber die Wirklichkeit sieht düster aus. 2024 wurden deutlich weniger als 300.000 Wohnungen fertiggestellt. Die neue Bundesbauministerin Verena Hubertz (37, SPD) will deshalb den Bau ankurbeln. Unter anderem sollen Brachflächen oder Baulücken schneller bebaut werden können.

Die Wohnungswirtschaft (GdW) ist jedoch skeptisch. Verbandspräsident Axel Gedaschko (65) verlangt viel mehr Maßnahmen, um das Ziel von 400.000 neuen Wohnungen zu erreichen. „Bis zur Mitte der Legislaturperiode 350.000, und dann bis zum Ende 400.000“, so Gedaschko zu BILD.

Das Ziel ist aber nur zu erreichen, wenn ...

Deutschlands oberster Bauherr: Axel Gedaschko ist seit 2011 Präsident des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), dem Spitzenverband der Immobilienwirtschaft in Deutschland

Deutschlands oberster Bauherr: Axel Gedaschko ist seit 2011 Präsident des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), dem Spitzenverband der Immobilienwirtschaft in Deutschland

Foto: imago/Reiner Zensen

▶︎... EU-Vorgaben gelockert werden! Zu viele Auflagen aus Brüssel bremsen – vor allem im Natur- und Artenschutz. Gedaschko fordert: „Die Kommission müsste für eine Zeit lang alle Vorschriften verändern mit einem Rechtsakt, der eine Priorität für den Bau von Wohnungen vorsieht.“ Einzelne Gesetze zu ändern, dauere zu lange. „Sonst verhindert eine Fledermaus wieder alles.“

▶︎ ... Kommunen mitziehen! Der „Bauturbo“ aus dem Koalitionsvertrag müsse endlich greifen. „Einfacher Bauland ausweisen, einfacher nachverdichten – das muss kommen.“ Gedaschko: „Da ist schon eine Menge getan – aber jetzt liegt es an den Kommunen.“ Sein Appell: „Nicht Business as usual – wir haben eine Notsituation.“

▶︎ ... Grundstücke schneller freigegeben werden! Ohne Flächen kein Neubau. Gedaschko fordert: „Bezahlbare Grundstücke – schneller.“ Auch vereinfachte Verfahren seien nötig: „Wenn man neben einem Baugebiet unter beschleunigten Bedingungen ein neues Gebiet ausweisen kann – das wäre entscheidend.“

▶︎ ... Förderung gezielt eingesetzt wird! „Nicht Zuckerguss fördern – teuer kann jeder.“ Fördergeld müsse für das Wesentliche genutzt werden: „Keine Zertifikate, keine teuren Zusatzauflagen.“ Nur so seien 10 bis 12 Euro Miete pro Quadratmeter realistisch – statt 16 Euro und mehr.

▶︎ ... genehmigte Projekte endlich gebaut werden! Tausende Vorhaben sind genehmigt – aber ruhen. „Da sind die Baugenehmigungen da – aber man konnte nicht mehr bauen“, sagt Gedaschko. Jetzt müssten genau dort Mittel fließen: „Das ist der schnellste Hebel, um kurzfristig Wohnungen zu schaffen.“

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