Mucki-Bude statt Mallorca: Kyerewaa quält sich für Preußen | Sport

11.06.2024 - Salı 21:21

[ad_1]

Während viele seiner Team-Kollegen in der Sommerpause unter südlicher Sonne schwitzen, läuft auch bei Daniel Kyerewaa (22) der Schweiß – mitunter sogar in Strömen. Aber nicht fernab der Heimat...

Mucki-Bude statt Mallorca. Kyerewaa quält sich für Preußen.

Keine Frage, der Bursche hat aus der Vor-Saison gelernt. Da startete Münsters offensiver Mittelfeld-Dribbler wie die Feuerwehr und legte eine überragende Hinrunde hin. Kam sogar auf die meisten Einsatzminuten aller Preußen. Doch in der Rückserie war dann irgendwie die Luft bei ihm raus, fehlten zunehmend Kraft und Konzentration. Mangelte es etwas an der nötigen Laufbereitschaft. Stammplatz futsch.

Das soll ihm in der neuen Spielzeit nicht noch einmal passieren. Zumal die Anforderungen durch den Zweitliga-Aufstieg weiter zunehmen dürften. Seine Konsequenz daraus: Zusätzliche Trainingsschichten!

In der Rückrunde der vergangenen Saison musste Daniel Kyerewaa (M.) häufiger auf der Bank Platz nehmen als ihm lieb war

In der Rückrunde der vergangenen Saison musste Daniel Kyerewaa (M.) häufiger auf der Bank Platz nehmen als ihm lieb war

Foto: Jan Fromme/firo Sportphoto

Kyerewaa, der 2023 von Schalkes U23 an die Hammer Straße wechselte, zu BILD: „Ich hätte auch ans Meer fliegen und mich chillig an den Strand legen können. Das bringt mir aber nicht wirklich Befriedigung. Schon früher bin ich mit meiner Mutter im Urlaub höchstens nach Ghana geflogen, um die Verwandtschaft zu besuchen. Auch das war keine Erholung.“

Diesmal hat er ganz darauf verzichtet. Freiwillig. Kyerewaa: „Stattdessen bin ich bei meiner Familie in Düsseldorf geblieben und investiere hier lieber in meinen Körper.“

Bedeutet: Täglich begibt sich der ehrgeizige Deutsch-Ghanaer bis zu drei Stunden in die Hände geschulter Personal-Coaches, die ihn in Schnelligkeit, Muskelaufbau und Ausdauer trainieren. Alles auf eigene Kosten. Gute Arbeit kostet. Das aber ist es ihm wert.

Kyerewaa: „Natürlich habe auch ich in den ersten beiden Wochen – wie von den Preußen vorgeschrieben – regeneriert und mich geschont. Aber ich konnte es kaum abwarten, wieder loszulegen. Wenn am 23. Juni in Münster die Vorbereitung startet, möchte ich einfach topfit sein und meine Chance suchen.“

Arbeitet hart, um sich weiter zu verbessern: Preußens offensiver Mittelfeldspieler Daniel „Düsentrieb“ Kyerewaa (r.), hier mit Jano ter Horst (l.)

Arbeitet hart, um sich weiter zu verbessern: Preußens offensiver Mittelfeldspieler Daniel „Düsentrieb“ Kyerewaa (r.), hier mit Jano ter Horst (l.)

Foto: Jan Fromme/firo Sportphoto

Wohl wissend, dass auch der interne Konkurrenzkampf heftiger wird. Was ihn jedoch keineswegs abschreckt. Im Gegenteil. Kyerewaa überzeugt: „Ich weiß, was ich kann. Und das möchte ich eben zu 100 Prozent auf den Rasen bringen. Ich freue mich riesig auf die neuen Herausforderungen in der 2. Liga.“

33 Mal trug er bislang das Adler-Trikot, erzielte dabei zwei Tore und legte drei weitere auf. Gerade was den Abschluss betrifft, ist sicherlich noch Luft nach oben. Mehr geht schließlich immer. Man muss es nur wollen. Wie Daniel „Düsentrieb“ Kyerewaa...

● Übrigens: In der „Ewigen Tabelle der 2. Fußball-Bundesliga“, die seit ihrer Gründung im Jahr 1974 errechnet wird, belegen die „Adlerträger“ den 38. von insgesamt 128 Rängen. Interessant dabei: Aus der aktuellen 2. Liga liegen mit Fürth (1.), Hannover 96 (3.). Karlsruhe (5.), Darmstadt 98 (7.), Nürnberg (10.), Eintracht Braunschweig (19.), Fortuna Düsseldorf (20.), Hertha BSC (21.), Paderborn( 31.), Kaiserslautern (31.) und dem 1. FC Köln (36.) nur elf Vereine vor den Preußen.

Bereits zum neunten Mal wurden die Preußen jetzt vom DFB-Sportgericht wegen Pyro-Vergehen in der abgelaufenen Drittliga-Saison zur Kasse gebeten

Bereits zum neunten Mal wurden die Preußen jetzt vom DFB-Sportgericht wegen Pyro-Vergehen in der abgelaufenen Drittliga-Saison zur Kasse gebeten

Foto: Moritz Mueller

●● Für das Abbrennen von mindestens sieben pyrotechnischen Gegenständen durch ihre Fans beim Auswärtsspiel in Verl (0:2) werden die Preußen vom DFB-Sportgericht erneut zur Kasse gebeten. Diesmal beträgt die Strafe 2.450 Euro, von denen der Sportclub 800 Euro für Gewalt-präventive Maßnahmen verwenden kann.

Insgesamt kommt der Zweitliga-Aufsteiger in der abgelaufenen Durchmarsch-Saison sogar auf irre 157.785 Euro. Allein für das „Feuerwerk“ vor dem DFB-Pokalspiel gegen die Bayern (0:4) wurde die Rekordsumme von 106.795 Euro fällig.

[ad_2]
Apsny News

YORUM YAZ

Yorum Yazabilmek İçin Lütfen Giriş Yapın.