Nach Israels Angriff auf Verbündeten: Mullahs lassen Muskeln spielen | Politik

21.09.2024 - Cumartesi 13:13

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Nachdem Israel der pro-iranischen Terror-Miliz Hisbollah im Libanon mit Luftschlägen schwer zugesetzt hat, demonstriert nun das Mullah-Regime seine Macht!

Bei der alljährlichen Militärparade in der iranischen Hauptstadt Teheran marschierten zahlreiche Soldaten auf, auch neue Waffen-Technologie wurde präsentiert.

Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian (mitte) mit Militär-Kommandeuren zeigt sich zufrieden

Der iranische Präsident Massud Peseschkian (Mitte) mit Militär-Kommandeuren während der Parade der iranischen Streitkräfte

Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire

Mit solchen „Shahed 136-B“-Drohnen will die Mullah-Armee Erzfeind Israel in Angst und Schrecken versetzen

Mit solchen „Shahed 136-B“-Drohnen will die Mullah-Armee Erzfeind Israel in Angst und Schrecken versetzen

Foto: AP

Stolz stellten die Streitkräfte der Mullahs die jüngste Version einer modernen Kamikaze-Drohne zur Schau. Die „Shahed 136-B“ hat nach Angaben des Staatssenders IRIB eine Reichweite von 4000 Kilometern und soll zu den progressivsten Drohnen weltweit gehören.

Der unbemannte Flugkörper könnte also problemlos Erzfeind Israel erreichen. Wiederholt hatte es international Kritik an dem Drohen-Programm der iranischen Terror-Fürsten gegeben. Teheran liefert eine ältere Version der „Shahed“-Drohnen seit Jahren an Russland; der Kreml setzt die Kamikaze-Drohnen fast täglich gegen Ziele in der Ukraine ein.

Der Iran arbeitet dem Außenministerium zufolge zwar militärisch mit Moskau zusammen, dies stehe jedoch in keinem Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg. Teheran behauptet außerdem, sich stets für ein schnelles Ende des Ukraine-Kriegs eingesetzt und auch diplomatische Verhandlungen unterstützt zu haben.

Die iranischen Revolutionsgarden stellen „Khaibar-buster“-Raketensysteme während ihrer Militärparade in Teheran vor

Die iranischen Revolutionsgarden stellen „Khaibar-buster“-Raketensysteme während ihrer Militärparade in Teheran vor

Foto: AP

Die Lage im Nahen Osten spitzt sich weiter zu

Am Dienstag und Mittwoch waren bei einem Angriff, den höchstwahrscheinlich Israel koordinierte, zunächst Tausende Pager und Walkie-Talkies von Hisbollah-Milizen explodiert. Mindestens 37 Menschen wurden dadurch getötet, 3000 verletzt. Anschließend setzte Israel mit Luftschlägen nach. Dabei wurde bei einem Präzisionsschlag auch der Kommandeur der Hisbollah-Elite-Einheit „Radwan“ und Top-Terrorist Ibrahim Aqil getötet.

Nach Israels Angriff feuerte die Hisbollah Raketen in das Nachbarland - viele wurden von der israelischen Raketenabwehr abgefangen

Nach Israels Angriff feuerte die Hisbollah Raketen in das Nachbarland – viele konnten von der israelischen Raketenabwehr abgefangen werden

Foto: Ayal Margolin/JINI via XinHua/dpa

▶ Die Spannungen könnten sich in den kommenden Tagen und Wochen weiter verschärfen. Es ist zu befürchten, dass sich der Konflikt zwischen der Hisbollah und Israel zu einem offenen Krieg in der gesamten Region ausweitet – womöglich auch unter Beiteilung des iranischen Mullah-Regimes.

Die Vernichtung des jüdischen Staates ist Teil der Ideologie der Islamischen Republik Iran und wird als oberstes Ziel behandelt. Verbündete Milizen, wie die Hisbollah im Libanon, teilen dieses Ziel und unterstützen das Mullah-Regime bei ihrem Vorhaben.

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