Neue Studie rät zu Prämie: Deutsche erteilen Aktivrente eine Absage | Politik

30.10.2025 - Perşembe 19:49

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Nürnberg – Wäre die von der Ampel geplante, aber nicht mehr umgesetzte Renten-Aufschubprämie wirkungsvoller gegen den Fachkräftemangel gewesen als die nun beschlossene Aktivrente von Kanzler Friedrich Merz (69, CDU)?

Eine neue Studie vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) legt das nahe. Die Umfrage unter Boomern ergab, dass es bei den Älteren (55 bis 65 Jahre), die in den nächsten zehn Jahren das gesetzliche Renteneintrittsalter erreichen, nur eine „geringe Bereitschaft“ gibt, länger zu arbeiten. Nur vier Prozent planen das.

Die Mehrheit (53 Prozent) will sogar früher aufhören. 29 Prozent gehen mit Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze in Ruhestand. 15 Prozent sind unentschlossen.

[-->► ABER: Jeder Vierte (25 Prozent) von den Befragten, die eigentlich früher in Rente gehen wollen, würde mehrere Jahre dranhängen, wenn es dafür eine Einmal-Prämie gäbe.

Bei denen, die bei Erreichen der Altersgrenze aufhören wollen oder noch unentschlossen sind, würde sich sogar mehr als jeder Zweite (55 bzw. 56 Prozent) von einem solchen Bonus umstimmen lassen.

► Hintergrund: Schwarz-Rot hat zuletzt einen Gesetzentwurf beschlossen, wonach ab Januar 2026 für erwerbstätige Rentner die ersten 2000 Euro des monatlichen Einkommens steuerfrei sind. Die Aufschubprämie der Ampel hingegen war als Einmalzahlung gedacht.

„Aktivrente kein Gamechanger!“

Besonders bemerkenswert laut Studie: Selbst Gruppen mit potenziell deutlich höherer Lebenserwartung – etwa Frauen im Vergleich zu Männern oder Akademiker im Vergleich zu Ungelernten – bevorzugen eine Einmal-Prämie. Obwohl eine monatliche Aufbesserung über die gesamte Rentenlaufzeit in Summe mehr Geld bedeuten dürfte.

Im Fazit der Studie heißt es deshalb: „Die geplante Aktivrente dürfte eher kein Gamechanger sein, sondern allenfalls ein Baustein unter mehreren, um längeres Arbeiten attraktiver zu machen.“

Der Tipp der Forscher an die Politik: „Die Idee einer Einmalzahlung sollte weiterhin berücksichtigt werden – auch in der laufenden Debatte um die geplante Aktivrente.“

► Eine weitere Erkenntnis: Der Wunsch nach mehr Zeit für sich, aber auch das Empfinden, „schon genug gearbeitet zu haben“, werden häufiger als Beweggründe für einen früheren Renteneintritt genannt als die Gesundheit. Bei den Motiven für einen späteren Eintritt spielt hingegen das Geld die größte Rolle.

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