New York: Jimmy Fallon unterstützt Jimmy Kimmel nach Show-Aus | Politik

19.09.2025 - Cuma 13:26

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New York – Late-Night-Star Jimmy Fallon (51) stellt sich hinter seinen Kollegen Jimmy Kimmel (57) – nachdem dessen Late-Night-Show vermeintlich wegen Kommentaren zum ermordeten Aktivisten Charlie Kirk (†31) von der Trump-nahen MAGA-Bewegung gecancelt wurde.

▶︎ Der Hintergrund: Charlie Kirk, ein bekannter rechtskonservativer Aktivist in den USA, wurde ermordet. Kimmel griff den Vorfall in seiner Late-Night-Show auf und kritisierte scharf die Trump-nahen Anhänger der MAGA-Bewegung (Make America Great Again). Das sorgte für Aufruhr: Dem Sender ABC wurde sogar mit Lizenzentzug gedroht, kurz darauf flog „Jimmy Kimmel Live!“ aus dem Programm.

Jimmy Kimmel: Abgesetzt, aber nicht still – die Kollegen stehen hinter ihm

Jimmy Kimmel: Abgesetzt, aber nicht still – die Kollegen stehen hinter ihm

Foto: PATRICK T. FALLON/AFP

Jetzt springt die Late-Night-Legende Jimmy Fallon in die Bresche. Der 51-Jährige gilt als Gigant der amerikanischen Comedy-Szene und nutzt seine Show in New York, um Solidarität mit Kimmel zu zeigen.

Lustigerweise dachte sogar sein eigener Vater, Fallon sei gefeuert worden – nur weil beide denselben Vornamen tragen. Doch bei allem Humor ließ Fallon keinen Zweifel: Die Lage sei ernst, die Meinungsfreiheit dürfe nicht sterben – das machte er in der aktuellen Ausgabe seiner „Tonight Show“, die er seit 2014 bei NBC moderiert. Als Reaktion auf das Aus von Jimmy Kimmel hatte US-Präsident Donald Trump (79) auch die Absetzung von Fallon und Seth Meyers (51) gefordert.

► In einem Sketch über Trumps Reise ins Vereinigte Königreich machte sich Jimmy Fallon auf witzige Weise über die Zensur im Studio lustig. Kaum hatte er angefangen zu erzählen – „Und er sah …“ –, wurde er von der überdrehten Studiostimme übertönt: „… unfassbar schön aus!“. Immer wieder unterbrach die Stimme Fallon, lobte Trump in den höchsten Tönen und übertönte alles, was er sagen wollte.

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Doch so witzig Fallon es auch verpackt: Die Botschaft ist ernst. Satire und politische Kritik gehören zum Kern der Late-Night-Kultur in den USA. Ob gegen Republikaner oder Demokraten – es war immer selbstverständlich, dass diese Shows die Mächtigen aufs Korn nehmen. Dass ein Moderator jetzt dafür mundtot gemacht wird, ist ein Tabubruch!

„Jimmy hat nichts Falsches gesagt“ – die Proteste für Jimmy Kimmel und GEGEN die Absetzung seiner Sendung vor den Studios in Hollywood sind immens

„Jimmy hat nichts Falsches gesagt“ – die Proteste für Jimmy Kimmel und GEGEN die Absetzung seiner Sendung vor den Studios in Hollywood sind immens

Foto: J W Hendricks/NurPhoto/Shutterstock

Auch andere Late-Night-Stars nehmen Stellung. Stephen Colbert (61) stellte sich klar hinter beide Jimmys – Kimmel wie Fallon – und betonte, dass hier nicht nur eine Show, sondern ein Stück amerikanischer Demokratie auf dem Spiel stehe. David Letterman (78) nannte den offensichtlichen Kotau der einst stolzen ABC vor der zunehmend autoritären Trump-Regierung als „erbärmlich und lächerlich“. Ex-US-Präsident Barack Obama (64) kritisierte die Absetzung des beliebten TV-Talkers als „Cancel Culture vom Feinsten“ und gefährlichen Eingriff in die Meinungsfreiheit – die Grundwerte der Demokratie seien bedroht.

Nach Jimmy-Kimmel-Aus: Trump droht Sendern mit Lizenzentzug

Quelle: X, AP, Reuters

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