Nordkoreas Diktator weiht Spaßbad ein: Kim Jong Rutsch! | Politik

26.06.2025 - Perşembe 04:20

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Nordkorea feiert sein neues gigantisches Touristenzentrum am Meer – und Kim Jong Un (41) ist mittendrin. Der Diktator hat höchstpersönlich ein Spaßbad an der Ostküste des Landes eingeweiht. Mit „großer Genugtuung“, so die staatliche Nachrichtenagentur KCNA, verfolgte Kim die Zeremonie am Strand von Wonsan Kalma.

Die neue Ferienzone soll Platz für rund 20.000 Besucher bieten. Weitere Megaprojekte seien bereits in Planung. Kim zeigte sich laut KCNA überzeugt: „Die Welle des Glücks, die in dem touristischen Gebiet an der Küste von Wonsan Kalma entstehen wird, wird dessen Attraktivität als touristischer Kulturort von Weltrang steigern.“

Fotos zeigen den Diktator gut gelaunt zusammen mit seiner Tochter Kim Ju Ae am Strand von Wonsan und bei der Begutachtung einer Wasserrutsche. Auf anderen Aufnahmen winkt er einer Zuschauermenge bei der Eröffnungsfeier zu.

Kim Jong Un mit Tochter Kim Ju Ae am Strand von Wonsan

Kim Jong Un mit Tochter Kim Ju Ae am Strand von Wonsan

Foto: KCNA/via REUTERS

Kim hat die Küstenstadt Wonsan, ein beliebtes Urlaubsziel für Einheimische, zu einem milliardenteuren Touristenzentrum umbauen lassen. Vor mehr als zehn Jahren wurden die Entwicklungspläne angekündigt. Angesichts der internationalen Sanktionen wegen seiner Waffenprogramme hat der weitgehend isolierte Staat jedoch keinen großen ausländischen Partner für das Wonsan-Projekt gefunden.

Die Touristenzone soll ab dem 1. Juli inländische Gäste öffnen. Über ausländische Urlauber verlor die staatliche Nachrichtenagentur kein Wort. Nordkorea hatte seine Grenzen 2020 zu Beginn der Corona-Pandemie komplett dichtgemacht, viele Beschränkungen aber seit 2023 schrittweise aufgehoben.

Russischer Botschafter als Ehrengast

Ein erstes Zeichen: Russische Touristengruppen durften zuletzt einreisen. Zur Eröffnungsfeier in Wonsan reiste sogar der russische Botschafter an. Die Hauptstadt Pjöngjang und andere Teile des Landes bleiben für den regulären Tourismus geschlossen, auch wenn im April ein Marathonlauf mit ausländischen Läufern durchgeführt wurde.

Das deutsche Außenministerium rät von Reisen nach Nordkorea dringend ab. „Ausländern wird seitens der koreanischen Bevölkerung außerhalb reglementierter Begegnungen mit Misstrauen begegnet“, heißt es auf der Homepage des Auswärtigen Amtes. „Insbesondere bei Versuchen einer selbstständigen Erkundung kommt es häufig zu Zwischenfällen.“ Wegen angeblich republikfeindlicher Akte sei es mehrfach zu Festnahmen von Ausländern gekommen.

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