Nullnummer in Darmstadt: Wie Sander über ersten Magdeburg-Punkt denkt | Sport

19.10.2025 - Pazar 15:17

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Es geht doch!

Der 1. FC Magdeburg stoppt seine lange Niederlagenserie von sechs Pleiten in Folge und feiert in Darmstadt einen wichtigen Punktgewinn. Das 0:0 beim Tabellenvierten ist ein echter Mutmacher für die kommenden Spiele.

Erster Punkt unter Interimstrainer Petrik Sander!

Was dem Trainerfuchs gelang: Der FCM stand über 90 Minuten stabil – und blieb ohne Gegentor. Das macht Hoffnung.

Sander: „Wir wollten kleine Dinge verändern und den Jungs nicht was eintrichtern, was sie nicht können. Es ist uns gelungen, die Negativspirale zu durchbrechen. Wir nehmen den Punkt als sehr positiv mit und darauf lässt sich aufbauen.“

Extra-Lob vom Interimstrainer!

Magdeburgs Jean Hugonet war einmal mehr eine Bank bei den Kopfball-Duellen.

Magdeburgs Jean Hugonet war einmal mehr eine Bank bei den Kopfball-Duellen.

Foto: Ronny Hartmann

Sander erfreut: „Was mir absolut imponiert hat, dass wir kaum Standardsituationen zugelassen haben. Das war ein absolut positives Auftreten der Mannschaft.“

Sander änderte die FCM-Startelf auf drei Positionen: Falko Michel, Philipp Hercher und Alexander Ahl-Holmström durften von Beginn an ran.

Bemerkenswert: Während Sander die 90 Minuten ruhig auf der Bank verfolgte, versuchte sein Interimskollege Pascal Ibold an der Seitenlinie, Einfluss auf seine Mannschaft zu nehmen.

Die Gäste waren zunächst darauf bedacht, keinen Gegentreffer zu kassieren – was mit Erfolg gelang. Vor der Pause besaß Darmstadt nur eine Top-Chance: Hornby verzog knapp (42.). Bei zwei Schüssen von Richter war FCM-Torwart Dominik Reimann zur Stelle (27., 36.).

In der Offensive hielten sich die Gäste lange zurück, wurden erst nach der Pause mutiger. Zwei Kopfbälle von Ahl-Holmström (65.) und Breunig (77.) waren verheißungsvoll. Auch ein Freistoß von Atik (61.) verfehlte das Ziel knapp.

Ansonsten blieb beim FCM oberstes Gebot, kein Tor zu kassieren. Vor allem Keeper Reimann strahlte enorme Ruhe und Sicherheit aus. Der Kapitän: „Das gibt uns ein gutes Gefühl. Nicht nur die Abwehrreihe hat verteidigt. Alle haben mitgemacht. Genau das muss unser Anspruch sein, das ist die Basis. Vorne kommen die Tore dann von allein.“

Auch in der zweiten Halbzeit kam die Darmstädter Offensive zu keinen Großchancen – und die 1200 mitgereisten FCM-Fans durften nach langer Zeit endlich wieder einen Punktgewinn feiern.

Für das wichtige Heimspiel gegen Münster haben die FCM-Profis endlich neuen Mut geschöpft …

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