Olympia 2040: Jens Lehmann kämpft für Berlin | Sport

02.12.2025 - Salı 15:10

[ad_1]

Kommen die Spiele nach Berlin?

Bisher ist die Stadt bei der Olympiabewerbung gespalten. Gegner problematisieren Fragen wie Nachhaltigkeit, Kosten für Sportanlagen, Infrastruktur oder das olympische Dorf. Der falsche Ansatz, findet Bahnrad Doppel-Olympiasieger Jens Lehmann (57). Das Mitglied des Bundestags kämpft für die Ausrichtung in der Hauptstadt und Leipzig.

Lehmann sieht Olympia in Berlin als Umschwungmoment für das ganze Land: „Es ist für die Stimmung in Deutschland wichtig, wenn wir gemeinsam ein großes Ziel haben. Olympische Spiele sind grundsätzlich gut für Deutschland. Ich war letztes Jahr in Paris. Wenn man die Stimmung dort gesehen hat, waren alle Menschen, mit denen ich gesprochen habe, begeistert.“ 

Olympia 2040 zum 50. Tag der Deutschen Einheit

Noch ist die Stimmung in der Hauptstadt teilweise kritisch, selbst Diskus-Olympiasieger Christoph Harting (35) hat sich zusammen mit Umweltschützern gegen das Großereignis ausgesprochen. Dazu sagt Lehmann: „So etwas kenne ich auch nur aus Berlin. In München sind die Grünen für Olympia. Wir haben ja bestehende Sportstätten, die werden modernisiert. Wenige werden neu gebaut – und auch die werden für Jahrzehnte nachhaltig von Leistungs- und Breitensportlern genutzt. Dafür würde viel Geld vom Bund nach Berlin fließen.“

Auch für Nichtsportler sieht Lehmann Vorteile: „Es wird ein Olympisches Dorf gebaut, neue Wohnungen entstehen. Durch Ticketverkäufe und Besucher gibt es hohe Einnahmen für Berlin und Leipzig. Davon profitieren alle, auch die Wirtschaft.“

Dass in Deutschland vier Regionen (Berlin/Leipzig, München, Hamburg, Nordrhein-Westfalen) um die Bewerbung kämpfen, hält Lehmann für unglücklich. „Ich bin vor Jahren auf IOC-Präsident Thomas Bach zugegangen, ob man nicht wie die Fifa oder Uefa so ein Ereignis über das ganze Land verteilen könnte. Aber er sagte, man wolle den olympischen Geist beibehalten, dass rund 70 Prozent der Athleten in einem Dorf wohnen. Dafür habe ich Verständnis."

Bahnrad-Doppelolympiasieger Jens Lehmann (57) sitzt für die CDU im Bundestag

Bahnrad-Doppelolympiasieger Jens Lehmann (57) sitzt für die CDU im Bundestag

Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress

Weniger Verständnis hat Lehmann für den kostspieligen Wettbewerb der vier Regionen. Er sagt: "Eine frühere Entscheidung des DOSB zugunsten einer Region würde Geld für Befragungen und ähnliches sparen. Diese Mittel wären besser direkt in den Sport investiert.“

2040 hält Lehmann für das richtige Olympia-Jahr. „Bis dahin haben wir Zeit, uns als Sport-Nation neu aufzustellen, Talente in Schulen zu fördern, um erfolgreich viele Medaillen zu gewinnen. 2040 ist der 50. Jahrestag der deutschen Einheit. Da gehören Berlin und Leipzig für mich zu den idealen Olympia-Städten.“

[ad_2]
Apsny News

YORUM YAZ

Yorum Yazabilmek İçin Lütfen Giriş Yapın.