Papst: Markus Söder war in Rom – „Wegen Trump steckten wir im Stau“ | Politik

26.04.2025 - Cumartesi 19:26

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Er war nach der Absage von Kanzler-in-spe Friedrich Merz (69, CDU) der wichtigste Unions-Politiker, der sich mit der deutschen Delegation auf den Weg nach Rom machte: Bayern-Regent Markus Söder (58)!

Der Protestant aus Franken wollte dem verstorbenen Papst Franziskus unbedingt die letzte Ehre erweisen, flog morgens um 6 Uhr ab Berlin mit in der Regierungsmaschine von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (69) nach Rom.

▶︎ Exklusiv in BILD schildert der CSU-Chef, wie er die Anreise und die Trauerfeierlichkeiten erlebt hat – und wie er den verstorbenen Papst in Erinnerung behalten wird.

Von MARKUS SÖDER, zurzeit in Rom

„Das ist schon ein bewegender Tag und eine große Ehre, dabei sein zu können. Ich empfinde Trauer, aber vor allem auch Dankbarkeit, diesen Heiligen Vater kennengelernt haben zu dürfen. Ich habe ihn zweimal in ausführlichen Gesprächen erlebt. Das waren heitere, das waren fröhliche, das waren gläubige Gespräche.

Markus Söder nahm an der Trauermesse von Papst Franziskus auf dem Petersplatz teil

Markus Söder nahm an der Trauermesse von Papst Franziskus auf dem Petersplatz teil

Foto: Bayerische Staatskanzlei/dpa

Ich erinnere mich noch: Bei unserem letzten Treffen hat er mich extra noch zur Tür gebracht, obwohl er kaum mehr laufen konnte. Und er sagte dann, er macht das immer, dann ist er auch sicher, dass jeder geht und keiner was mitnimmt. Er hat dann noch gewinkt in der Tür – lange – und ich habe ihn erblickt und dachte: Hoffentlich geht es ihm weiter gut!

Unvergessen: 2024 empfing der verstorbene Franziskus Markus Söder bei einer Privataudienz

Unvergessen: 2024 empfing Franziskus Markus Söder bei einer Privataudienz

Foto: IMAGO/Independent Photo Agency I

Mich hat vor allem die Fröhlichkeit beeindruckt, die er als Papst hatte, also nicht so dieses ganz stur Konservative. Deswegen war der heutige Tag für mich eine Ehre. Ich danke auch dem Bundespräsidenten, dass ich mitfliegen konnte in der Maschine.

Erinnerungs-Selfie morgens im Flieger: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit Markus Söder

Erinnerungs-Selfie morgens im Flieger: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit Markus Söder

Foto: markus.soeder/Instagram

Es gab heute Morgen auch – das muss ich sagen dazu – schon gute und interessante Gespräche. Jetzt waren wir da. Und beeindruckend fand ich den Beifall für Selenskyj auf dem Platz. Und: Wir alle mussten warten, steckten im Stau – die Franzosen, die deutsche Delegation: weil US-Präsident Trump vorgefahren ist. Dann wird alles gesperrt, deswegen konnten wir nicht mit dem Auto reinfahren, sondern sind gelaufen. Aber das hat uns gutgetan.“

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