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Paralympics: Tanja Scholz hatte mit ihrem Leben schon abgeschlossen! | Sport
02.09.2024 - Pazartesi 06:19
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Fast vier Tage wartete „Team D“ bei den Paralympics auf eine Gold-Medaille. Und dann kamen durch die Schwimmer Josia Topf (21) und Tanja Scholz (40) gleich zwei in zehn Minuten.
Logisch, dass die Emotionen bei beiden Siegerehrungen in der „La Défense Arena“ hochkochten. Vor allem Scholz, die dreifache Mutter, musste bei der Nationalhymne durchgehend mit den Tränen kämpfen.
Zu viel hatte sich in ihrer Familie im Juni 2020 verändert. Damals zog sich Scholz („Ich bin einfach ohnmächtig geworden“) bei einem Reitunfall eine inkomplette Querschnittslähmung zu.
Kämpfte bei der Siegerehrung mit den Tränen: Gold-Medaillen-Gewinnerin Tanja Scholz
„Die Ärzte rieten mir ab, ins Wasser zu steigen“
Die Ärzte rieten der Elmshornerin anfangs ab, überhaupt noch einmal ins Wasser zu steigen. Doch Scholz wollte es trotzdem probieren und etablierte sich nur zwei Jahre später in der Schwimm-Weltspitze.
Nach ihrem ersten Paralympics-Sieg wurde die Deutsche deswegen sehr nachdenklich: „Vor vier Jahren war ich noch in der Klinik und dachte, dass mein Leben vorbei ist und jetzt bin ich hier und habe Gold gewonnen. Da kommen mir gleich die Tränen. Das ist alles so unglaublich.“
Und wäre ohne ihren Ehemann Björn sicher nicht möglich gewesen. Direkt nach ihrem Finalerfolg über 150 Meter Lagen bedankte sie sich bei ihm noch am Beckenrand.
Ehemann Björn war der erste Gratulant bei Paralympics-Siegerin Tanja Scholz
Sie sagt: „In dieser Umarmung steckte ganz viel. Er hat für mich seine Arbeitsstelle reduziert, damit er mich immer zum Training begleiten konnte. Auch unsere drei Kinder mussten auf so viel verzichten. Aber jetzt wissen wir, warum.“
Ihr Weg zu Gold war auch in Paris noch steinig und vor allem kalt. Scholz war bei ihren ersten beiden Starts in der Leistungsklasse S5, der weniger eingeschränkten Athletinnen, bereits ins Finale geschwommen. Dabei hatte sie aber Probleme mit der niedrigen Wassertemperatur und bekam während des Rennens Spastiken. Davon war am Sonntag nichts mehr zu sehen.
Scholz nach ihrem Gold-Rennen: „Diesmal bin ich ins Wasser gegangen und habe mich sofort gut gefühlt. Als ich dann angeschlagen habe, dachte ich zuerst, meine Konkurrentin wäre vorn. Aber die hat gar nicht gestrahlt und dann habe ich auf der Tafel meinen Namen ganz oben gesehen. Es war ein unfassbares Gefühl!“
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