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Peinliche Szenen beim Trump-Prozess: „Hat er Melania betrogen?” | Politik
01.05.2024 - Çarşamba 00:00
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Im New Yorker Schweigegeld-Strafprozess gegen Donald Trump (77) wird es für den Präsidentschaftsbewerber ordentlich peinlich. Bei der Fortführung der Zeugenbefragungen in der dritten Prozesswoche stehen neuerlich frühere, angebliche Sex-Affären im Zentrum des Justiz-Thrillers.
Frühere Frauen-Dramen des Ex-Präsidenten werden in allen hochnotpeinlichen Details wieder ausgerollt.
Im Zeugenstand: der Anwalt, der für Trumps beide angebliche Ex-Affären Deals ausgehandelt hatte
Im Zeugenstand war Dienstag Keith Davidson, der als Anwalt für gleich beide angeblichen Ex-Affären von Trump als Anwalt Deals ausgehandelt hatte. Sowohl für Ex-Playboy-Model Karen McDougal (53) und Pornostar Stormy Daniels (45). McDougal hab ihm persönliche über eine „sexuelle“ und „romantische“ Affäre mit Trump erzählt.
Der Anwalt hatte einen guten Draht zu Reporter Dylan Howard, der für das Tabloid „National Enquirer“ immer wieder „heiße Storys“ an Land zog. Davidson textete ihm: „Ich habe eine Blockbuster-Trump-Story für dich!“ Howard fragte später bei dem Austausch nach: „Hat er Melania betrogen?“ Einmal wollte Howard wissen, ob die angebliche Affäre NACH Trumps Hochzeit mit dem Ex-Model 2005 passierte.
Ex-US-Präsident Donald Trump (77) am Dienstag auf dem Weg ins Gericht
Trump schwankte da angesichts der Schmutzwäsche vor seinen Augen zwischen stoischem Starren und angewidertem Kopfschütteln.
Davidson sagte zu seinem Tabloid-Kontakt, dass seine Mandantin McDougal kein Interesse habe, die Affäre in den Medien zu enthüllen. Und sie habe auch ein Angebot des TV-Senders ABC erhalten. Er schlug Howard ein Honorar von einer Million Dollar vor, vermerkte in weiteren SMS-Austauschen, dass ABC Druck mache und es „Zeit zum Handeln“ sei für den „Enquirer“. Als der nur maximal 150 000 Dollar zahlen wollte, zeigte sich McDougals Anwalt enttäuscht.
Letztlich wurde der Gelddeal fixiert, in dem Vertrag festgehalten, dass sie eine Beziehung mit einem „verheirateten Mann“ hatte. Jenem auf der Anklagebank.
Dann erläuterte er das Tauziehen um eine weitere Klientin, Stormy Daniels. Gerade war damals 2016 das „Access Hollywood Tape“ ins Wahlkampffinale geplatzt, in dem Trump mit sexistischen Aussagen zu hören war. Der Druck sei massiv gestiegen, alte Sexgeschichten aus dem Weg zu räumen, so der Zeuge. „Trump ist f.....“, textete er Howard. Nach wilden Streitereien schloss die Sexfilm-Darstellerin schließlich einen Vertrag mit Trumps Anwalt Michael Cohen (57) ab, nachdem der „National Enquirer“ nicht zahlen wollte.
Geheimhaltung schien enorm wichtig, der Anwalt hatte sogar Pseudonyme erfunden: Aus Stormy Daniels wurde „Peggy Peterson“, Trump wurde geführt als „David Dennison“.
Jeden Tag wird deutlicher: Bei dem Prozess rollt eine Lawine an Peinlichkeiten über Trump hinweg.
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