Preußens Hertha-Held: Die wilde Paetow-Woche! | Sport

17.12.2024 - Salı 02:49

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Erst wurde er Opfer eines Diebes, dann klaute er selbst der „alten Dame“ die Punkte…

Preußens Hertha-Held. Die wilde Paetow-Woche!

Dieser Augenblick war der bisherige Höhepunkt seiner Karriere. Die 87. Minute im Berliner Olympiastadion: Freistoß von Münsters Kapitän Marc Lorenz (36) hoch in den Strafraum der Hausherren. Kopfball-Verlängerung von„Island-Latt“ Berti Fridjonsson (31/1. 96m) auf Torge Paetow (29), der die Kugel perfekt annimmt und aus zehn Metern zum 2:1 ins Netz zimmert.

Die große „alte Dame“ des deutschen Fußballs bezwungen und zudem seinen dritten Saison-Treffer erzielt, der ihn aktuell zum gefährlichsten Abwehrspieler der 2. Liga macht. Perfekter Freitagabend!

Preußen feiertBöser Abwehr-Bock schockt Hertha

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[-->Quelle: Bild13.12.2024

Nach dem Abpfiff konnte Paetow sein Glück kaum fassen. „Hier gegen Hertha zu gewinnen, als klarer Außenseiter in dieser riesigen Schüssel vor fast 50.000 Zuschauern. Und dann auch noch das Siegtor zu schießen - ein unbeschreibliches Gefühl,“ jubelte der gebürtige Holsteiner, der erst vor Saisonbeginn vom SC Verl zu den „Adlerträgern“ gewechselt war.

Anfang der Woche hatte der Preußen-Profi dagegen noch ein ziemlich langes Gesicht gemacht. Als er nach einem Kinobesuch aus dem Cineplex kam, war seine teure Leeze futsch. Paetow schildert: „Ich hatte sie zusammen mit der meiner Freundin vorm Eingang angekettet. Doch das Schloss war geknackt und mein Fahrrad gestohlen.“ Auf zur Polizei-Wache, Anzeige gegen unbekannt. Alles nervig und echt ärgerlich...

Preußen-Verteidiger Torge Paetow (l.) bleibt auch in diesem Laufduell Sieger gegen Herthas Derry Scherhant (r.)

Preußen-Verteidiger Torge Paetow (l.) bleibt auch in diesem Laufduell Sieger gegen Herthas Derry Scherhant (r.)

Foto: Pohl/City-Press<!-->

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Umso versöhnlicher das Ende seiner Arbeitswoche in Berlin. Erst am Mittwoch hatte der Innenverteidiger von seiner Nominierung erfahren, nachdem er zuvor sieben Spiele ohne Einsatz geblieben und die letzten beiden davon nicht einmal mehr im Kader gewesen war.

Doch der taktische Kniff von Trainer Sascha Hildmann (52), der überraschend auf Dreierkette umstellte, spülte ihn sogar wieder direkt in die Startelf.

Und dann dieses Comeback!

„Natürlich macht man sich Gedanken, wenn man plötzlich außen vor ist,“ so Paetow, „aber ich kann mit solchen Situationen umgehen und verfüge über genügend mentale Stärke. Wichtig ist einfach nur, Deine Chance zu nutzen, wenn sie wiederkommt.“

Hat er gegen Hertha getan. Sogar sehr eindrucksvoll…

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