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Proteste gegen Regierung: 70 Tote bei Aufstand in Bangladesch | Politik
06.08.2024 - Salı 11:49
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Dhaka - Die gewalttätigen Proteste gegen die Regierung sind erneut aufgeflammt.
Bei heftigen Straßenschlachten zwischen Demonstranten und der Polizei sind in Bangladesch mehreren Medien zufolge rund 70 Menschen getötet worden.
Massen-Proteste am Shaheed Minar in Dhaka
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In mehreren Städten des südasiatischen Landes kam es zu Auseinandersetzungen von Anhängern und Gegnern der Awami League, der Partei der umstrittenen Premierministerin Sheikh Hasina (76).
Komplett zerstörte Busse an der Bangabandhu Sheikh Mujib Universität in Dhaka
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In der Hauptstadt Dhaka seien mindestens fünf Menschen getötet und Dutzende verletzt worden, erklärten Polizei und Augenzeugen. Im Nordwesten des Landes seien zwölf Polizisten zu Tode geprügelt worden, sagte ein Polizei-Vertreter.
Ausgangssperre und dreitägiger Urlaub für alle Einwohner
Als Reaktion verhängte das Innenministerium am Sonntag eine komplette Ausgangssperre. Sie soll auf unbestimmte Zeit gelten. Ab Montag gelte zudem für alle Bürger ein dreitägiger Urlaub.
Außerdem sei der Zugang zum Internet Beobachtern zufolge teilweise gekappt worden. Betroffen seien unter anderem soziale Netzwerke und Messenger-Dienste wie Facebook, Instagram und WhatsApp.
Warum gehen die Menschen auf die Straße?
Die Demonstranten fordern den Rücktritt der autokratisch regierenden Premierministerin Sheikh Hasina. Begonnen hatten die Proteste im Juli. Dabei richteten Studenten sich zunächst gegen die Wiedereinführung einer mittlerweile zurückgedrehten Quotenregelung bei der Vergabe von Stellen im Öffentlichen Dienst. Offiziellen Angaben zufolge waren dabei rund 150 Menschen ums Leben gekommen. Rund 10 000 Menschen wurden von der Polizei festgenommen.
Ein Polizist schießt Tränengas auf Demonstranten in Bogura
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Am Samstag hatten Studenten auch zu zivilem Ungehorsam aufgerufen. Viele Geschäfte blieben geschlossen. Demonstranten hatten im Laufe des Tages wichtige Verkehrsstraßen blockiert.
Die Polizei versuchte unter dem Einsatz von Tränengas, Blendgranaten und Gummi-Geschossen die Demonstranten zu zerstreuen.
Verwandte trauern um einen getöteten Demonstranten in einem Hospital in Dhaka
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Unter Hasinas Führung erlebte das arme, mehrheitlich muslimische Bangladesch einen wirtschaftlichen Aufschwung. Zuletzt machte aber die hohe Inflation den Menschen zu schaffen. In dem Land mit mehr als 170 Millionen Einwohnern herrscht hohe Arbeitslosigkeit.
[-->Menschenrechtsorganisationen werfen Hasina vor, gezielt gegen ihre Gegner und Kritiker vorzugehen sowie Tausende von ihnen festnehmen zu lassen. Auch Meinungs- und Pressefreiheit habe unter ihrer Regierung gelitten.
Für Montag wurden weitere Aktionen angekündigt. Hasina: „Die, die jetzt auf den Straßen protestieren, sind keine Studenten, es sind Terroristen, die unsere Nation destabilisieren wollen.“
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