Ankara’nın çıkıştığı ‘İnsan Hakları Raporu’nda neler var?
Proteste in New York: „Es geht nicht um Israel, sondern gegen Weiße“ | Politik
25.04.2024 - Perşembe 09:59
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Ausnahmezustand an den Elite-Unis der USA! Ein radikaler Mob aus ultralinken Studenten besetzt den Campus, feiert die Hamas-Terroristen, fordert die Zerstörung Israels und bedroht jüdische Studenten!
15 Prozent der Uni-Studenten sind jüdisch – viele trauen sie sich dieser Tage wegen der radikalen Demonstranten nicht mehr auf den Campus. Die Uni-Leitung knickt vor dem Mob ein: Statt die Demos aufzulösen, stellt sie auf Online-Vorlesungen um. Augen zu und durch.
Die Campus-Besetzer haben auffällig viele gleiche Zelte – es wirkt so, als sei ihr Protest professionell organisiert worden
Antisemitismus pur
Mit Kritik am Gaza-Krieg hat der Protest nichts zu tun. Juden wurden von aggressiven Demonstranten bedroht: „Jeder Tag wird für Euch der 7. Oktober sein!“ Oder: „Geht zurück nach Polen!“
„By any means necessary“ („mit allen nötigen Mitteln“) – ein klares Befürworten der grausamen Terror-Gewalt der Hamas vom 7. Oktober, den die Protestler als antikoloniale Widerstandsbewegung verklären
Beim kriegerischen Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 wurden 1200 Menschen ermordet, Tausende verletzt und über 240 als Geiseln in den Gaza-Streifen verschleppt.
In einer Pressekonferenz behaupteten die Aktivisten, die Uni mache sich mitschuldig am angeblichen „Völkermord“ an den Palästinensern, schränke die Meinungsfreiheit ein, indem sie mit Polizei und Militär gegen „friedvollen Demonstranten“ vorgehe.
Columbia sei mitschuldig am Leid in Gaza, behaupten die Campus-Besetzer
Friedlich? Die Demonstranten huldigen offen dem Terror, rufen: „Hamas, Hamas, we love you. We support your rockets too!“ („Hamas, Hamas, wir lieben dich. Wir unterstützen auch deine Raketen!“) Oder: „Wir wollen keine zwei Staaten, wir wollen das Ganze.“
Der Vorsitzende des Repräsentantenhauses zeigte sich schockiert über den grassierenden Antisemitismus bei den Protesten
Der republikanische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, sagte nun vor Reportern an der Columbia: Sollten die Demonstrationen nicht schnell eingedämmt werden, sei es ein „angemessener Zeitpunkt für die Nationalgarde“, also der Armee auf Bundesstaatenebene. Was da gesungen werde, seinen „Worte, die man von Ayatollahs im Iran erwarten würde, aber nicht von amerikanischen Studenten.“
BILD fragte auf der Pressekonferenz, ob auch etwas zu den über 100 Geiseln gesagt werden könne, die immer noch in Gaza gefangen gehalten werden. Wirre Antwort: „Geiseln? Wir halten hier keine Geiseln auf dem Campus gefangen!“
Auf dem Campus stehen 50 Zelte. Ein normaler Vorlesungsbetrieb ist zurzeit nicht möglich
Täglich wiegelt sich der Mob in den sozialen Medien auf, es gibt zahllose Videos mit Pro-Hamas-Äußerungen und sogar Gewaltaufrufen auf dem Campus selbst. In einem zeigt ein Student der New Yorker Universität ein Schild, auf dem steht, die Hamas solle sich pro-israelische Demonstranten vorknöpfen.
Die New Yorker Polizei bezog gegenüber der Universität Stellung
Auf die Videos angesprochen, behauptet ein Demonstrant gegenüber BILD: „Der Campus ist sicher für jüdische und israelische Studenten.“ Allerdings habe er ein Problem mit Leuten, die in der israelischen Armee gedient haben. Man könne es palästinensischen Kommilitonen nicht zumuten, mit ihnen den Campus zu teilen.
Demonstranten mit Schildern wie diesem machen vielen jüdischen Studenten Angst
„Viele wissen nicht, warum sie protestieren“
Columbia-Absolvent Shmuel Lock zu BILD: „Ich glaube, die meisten wissen überhaupt nicht, warum sie protestieren. Es kommt mir so vor, als ginge es gar nicht so sehr um Israel und Gaza, sondern um einen Protest von ‚People of Color‘ gegen weiße Menschen.“
Ariana, eine jüdische Studentin (Sozialwissenschaften) aus Israel: „Ich habe extrem verletzendes Verhalten von dieser Gruppe erfahren. Die Universität übernahm dafür keinerlei Verantwortung.“
Dann fügt sie hinzu: „Ich wollte ursprünglich nicht herkommen, um mich diesem Hass nicht auszusetzen, aber jetzt bin ich hier und bleibe. Ich werde mich auf keinem Dachboden verstecken.“
BILD-Reporterin Katie Pfleghar vor Fotos, auf denen Hamas-Geiseln zu sehen sind
Jüdischer Student will auswandern
Jonathan, ein jüdischer Student (Biomedizintechnik) aus New Jersey, sitzt betend vor den Postern, auf denen Hamas Geiseln abgebildet sind – darunter ein Freund von ihm. Fünf Tage traute er sich nicht mehr auf den Campus. „Als ich die Zelte und Plakate gesehen habe, habe ich mich nicht mehr sicher gefühlt.“
Das Semester ist in einer Woche zu Ende. Jonathan wird nicht an die Uni zurückkehren, sondern nach Israel auswandern. „Man hat mich angeschrien und mir und meiner Familie den Tod gewünscht. Warum sollte ich bleiben wollen?“
Werden die Proteste von außen organisiert?
50 Zelte stehen auf dem Campus. Auffällig: Alle sehen exakt gleich aus – so professionell, als sei das gar kein spontaner Studentenprotest. „Das wurde aus dem Ausland organisiert“, vermutet Jonathan.
Shmuel Lock, ein ehemaliger Student, kam mit seiner Familie auf den Campus
Fakt ist: Katar ist einer der Hauptsponsoren der amerikanischen Universitäten. Allein fünf Milliarden Dollar flossen seit 2001 aus dem arabischen Öl-Staat, der auch die Führung der Hamas luxuriös beherbergt. Das sei einer der Gründe, weshalb die Uni-Präsidenten die Hamas Sympathisanten gewähren lassen, vermuten kritische Beobachter des Geschehens.
Jonathan erzählt, dass sich der Campus in eine Art Kriegszone verwandelt habe. Wie er wegen seiner Kippa angeschrien wurde. „Für diese Leute gibt nur eine Ein-Staat-Lösung ohne Israel. Sie wollen keinen Frieden, sondern Krieg.“
Während der Pressekonferenz fällt kein Wort über den Hamas-Terror und die Geiseln
Jonathan sagt resigniert: „Die Pro-Gaza-Demonstranten haben schon gewonnen, sie bekommen, was sie wollen. Die Verantwortlichen der Universitäten haben bereits zweimal ein Ultimatum gesetzt, aber das Zeltlager steht noch immer.“
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