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Putin-Söldner in Venezuela: Diktator hält sich mit Gewalt an der Macht | Politik
06.08.2024 - Salı 02:57
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Er manipulierte die Wahl, um an der Macht zu bleiben. Und wenn das nicht schon schlimm genug wäre, lässt Venezuela-Diktator Nicolás Maduro (61) jetzt Proteste gegen seinen Betrug brutal niederschlagen. Dabei helfen Putins Schergen: die Wagner-Söldner!
„Wir haben 2000 Festgenommene, und wir schicken sie in (die Hochsicherheitsgefängnisse) Tocorón und Tocuyito“, drohte Maduro am Wochenende. „Dieses Mal wird es kein Pardon gegeben.“
▶︎ Die Menschenrechtsorganisation „Foro Penal“ hatte elf Tote bei Protesten nach der umstrittenen Wahl gemeldet. Oppositionsführerin María Corina Machado (56) sprach von mindestens 20 Toten.
▶︎ Nach BILD-Informationen wurden Tausende festgenommen, die gegen den Wahlbetrug protestierten. Zudem soll ein Staatsanwalt verkündet haben, dass die Gesellschaft jetzt „gesäubert“ werden müsse.
Maduro hat sich zu einer dritten Amtszeit von sechs Jahren getrickst. Der bekennende Marxist ist wegen der schweren Wirtschaftskrise im Land verhasst
Brisant: Linkspopulist Maduro lässt seine Macht auch von der Wagner-Gruppe sichern. Die Putin-Söldner wurden anhand ihres prägnanten Totenkopf-Abzeichens auf verschiedenen Videos entdeckt, die seit den Protesten im Netz geteilt werden.
So teilte u. a. auch der ehemalige Berater des ukrainischen Innenministers, Anton Gerashchenko (45), ein entsprechendes Video bei „X“ (ehemals Twitter). Er schreibt dazu: „Einheimische berichten, dass Wagner bereits seit mehreren Jahren präsent ist. Berichten zufolge gehören sie zu Maduros engstem Sicherheitskreis und sind an der Ausbildung von Milizen sowie der Sicherung russischer Überwachungsbasen beteiligt.“
Klar ist: Die Wagner-Söldner seien nur vor Ort, um zu töten.
Angst vor Verhaftung
Bei einer Kundgebung der Opposition in der Hauptstadt Caracas trat auch Machado auf, die sich seit Tagen aus Angst vor einer Verhaftung versteckt hatte.
„Wir waren noch nie so stark wie heute“ und „das Regime war noch nie schwächer“, sagte sie vor jubelnden Massen. Und weiter: „Wir werden die Straßen nicht verlassen“, rief Machado.
„Sie zu sehen, gibt mir Hoffnung. Sie ist ein Licht für Venezuela“, sagte Adrian Pacheco, ein 26-jähriger Ladenbesitzer.
Oppositionsführerin María Corina Machado hatte sich aus Angst vor Verhaftung versteckt
Maduro nur bei 30 Prozent?
Aus Sicht der Opposition steht fest, dass ihr Kandidat Edmundo González Urrutia (74) bei der Wahl am 28. Juli einen „historischen Sieg“ errungen hat.
Nach eigenen Angaben verfügen die Regierungsgegner über die detaillierten Ergebnislisten aus mehr als 80 Prozent der Stimmbezirke. Demnach soll González Urrutia 67 Prozent der Stimmen erhalten haben und Maduro nur 30.
Die linientreue Wahlbehörde hatte den seit 2013 regierenden Sozialisten offiziell zum Wahlsieger erklärt. Allerdings veröffentlichte sie bislang nicht die Resultate der einzelnen Stimmbezirke.
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