Putins Angriff: Deutsche in Angst vor Ernstfall | Politik

19.09.2025 - Cuma 09:22

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Berlin – Immer mehr Deutsche (52 Prozent) fürchten, dass die Armee von Russen-Herrscher Wladimir Putin (72) auch Deutschland angreifen könnte. Das Militär reagiert bereits: Es gibt einen Plan, was die Truppe im Ernstfall zu tun hat (O-Plan Deutschland). Auf der Zivil-Seite hingegen hakt es noch gewaltig.

In BILD erklären die Sicherheitsexperten Johannes Steger und Ferdinand Gehringer (Buch „Deutschland im Ernstfall“), wo es ruckelt – und wo es Hoffnung gibt.

Vorräte: Viele Bürger sind nicht vorbereitet, sollten Supermärkte schließen oder Strom ausfallen. Steger fordert deshalb: Jeder sollte sich 72 Stunden selbst versorgen können, vor allem mit Essen und Wasser.

Medikamente. Hier herrscht große Abhängigkeit von Asien, im Ernstfall droht Knappheit. Gehringer: „Die Menschen müssen sich selbst medizinisch grundversorgen können.“

Schulen: Kommt es zum Ernstfall, müsste Unterricht digital stattfinden. Doch viele Schulen sind darauf nicht vorbereitet. Gehringer: „Wir brauchen eine Bildungsvorsorge, mehr Digitalisierung.“

Rettungskräfte: Ehrenamtler engagieren sich oft doppelt, z. B. beim THW und der Feuerwehr. Doch bislang weiß niemand, wie viele das betrifft und wie Personal wirklich im Ernstfall zur Verfügung steht.

Viele Ehrenamtler engagieren sich mehrfach

Viele Ehrenamtler engagieren sich mehrfach

Foto: SDMG

Cybersicherheit: Steger: „Wir sprechen permanent in Extremen. Über Bunker, Raketen, den großen Blackout.“ Dabei greift uns Putin schon heute im digitalen Raum an. Und hier ist der Schutz mangelhaft. Vor allem in Rathäusern. Steger: „Das ist fatal. Sie sind das schwächste Glied.“
Aber auch auf Bundesebene klaffen Lücken bei IT-Sicherheit.

Kritische Infrastrukturen: Hierzu zählen z. B. Energieversorger und Wasserwerke. Auch sie hat Putin im Blick. Doch Sicherheitsexperte Ferdinand Gehringer mahnt: „In einigen Bereichen fangen wir gerade erst an, einen Schutz zu schaffen.“ Zu wenig und zu langsam.

Lagebild: Darin sollen eigentlich Informationen über u. a. Bedrohungen, Angriffe, Drohnenspionage etc. erfasst werden. Doch: „Riesige Baustelle“, meint Gehringer. Denn es gebe ein riesiges Kommunikations-Problem zwischen Sicherheitsbehörden und auch mit Unternehmen. Heißt: Kaum jemand hat einen Überblick über die Situation.

Das läuft gut

Polizei und Rettungskräfte seien hingegen gut vorbereitet. Und: „Es gibt eine große Solidarität im Land“, so Steger. Viele seien ehrenamtlich engagiert, beim THW, bei der Feuerwehr.

Gut sei auch der neue Nationale Sicherheitsrat von Schwarz-Rot, in dem künftig die Fäden zusammenlaufen sollen.

Klar ist aber für beide: Der Staat muss mehr mit uns reden. Steger: „Wir bekommen nicht zugemutet, gesagt zu bekommen, wenn sich die Sicherheitslage verändert.“

Das Buch ist am 5. September deutschlandweit erschienen

Das Buch ist am 5. September erschienen

Foto: HOFFMANN UND CAMPE VERLAG

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