Robert Habeck: Rätselraten um seine Zukunft! Wer seine Nachfolgerin wäre | Politik

18.04.2025 - Cuma 22:39

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Steigt Robert Habeck jetzt verbittert aus der Politik aus? Oder bleibt er weiter im Bundestag? Um seine Zukunft gibt es bei den Grünen großes Rätselraten.

Nach der vermasselten Bundestagswahl (magere 11,6 Prozent für die Grünen, aus der Regierung abgewählt) nahm der Noch-Wirtschaftsminister nach kurzer Bedenkzeit sein Parlamentsmandat an. Doch offenbar nagt die Wahl-Pleite am gescheiterten Kanzlerkandidaten.

Zwei Monate später verdichten sich jetzt die Gerüchte eines endgültigen Habeck-Abgangs – seine Nachfolgerin stünde sogar schon im Startblock!

Mayra Vriesema (25) aus Nordfriesland würde für Robert Habeck nachrücken

Mayra Vriesema (25) aus Nordfriesland würde für Robert Habeck nachrücken

Foto: Mayra Vriesema/Instagram

Der „Spiegel“ berichtete, dass Habeck nur noch bis zur Sommerpause (beginnt im Juli) im Parlament sitzen will. Danach würde Maya Vriesema in den Bundestag nachrücken. Habeck soll sogar schon mit ihr Kontakt aufgenommen haben.

So tickt die junge Habeck-Nachfolgerin

Habeck würde im Plenum bei einem Rückzug ersetzt durch eine Frau vom Dorf, der es vor allem erst einmal um billige Wohnungen und Miete geht. Sie kommt aus der Siedlung Hockensbühl bei Husum.

Über die Jugend auf dem Land sagt sie: „Ich weiß, wie es ist, zwei Stunden auf den nächsten Bus zu warten“. Sie sei die Erste in ihrer Familie mit Abi und Uni-Karriere (studiert in Kiel Internationale Politik und Recht). Ihre Eltern arbeiten laut eigener Aussage in der Gastronomie.

Und politisch? Vriesema sagte bei ihrer Bewerbungsrede für die Landesliste im Januar: „Wohnen muss zu dem werden, was es ist: ein Grundrecht für alle, nicht ein Profitgeschäft für Wenige.“ Und sie will an das Geld der Reichen: „Wir müssen an hohe Erbschaften und Vermögende ran. Das Geld ist da, wir müssen es nur richtig verteilen.“

Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann (63) an der Seite von Robert habeck (55)

Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann (63) an der Seite von Robert Habeck (55)

Foto: Jan Woitas/dpa

Habeck wirklich in den Sack?

Aus der Grünen-Spitze kommt ein Dementi zum Habeck-Rückzug!

Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann (63) erklärte: „Nein, das können wir nicht bestätigen. Es ist nicht besprochen, dass Robert Habeck sein Mandat vor dem Sommer zurückgibt. Wir konstituieren gerade die Fraktion und Robert Habeck wird sich - in Absprache mit uns - künftig im Auswärtigen Ausschuss um das Verhältnis Deutschland-USA kümmern. Die Wichtigkeit dieser Beziehung ist ja offensichtlich. Wir haben Robert Habeck immer gesagt, dass wir uns sehr freuen, wenn er Mitglied unserer Fraktion bleibt.“

Bei den Grünen herrscht jetzt Rätselraten: Bleibt Robert? Und wenn ja, wie lange?

Sein Leiden an der Wahlschlappe zeigte Habeck offen. Als sich das rot-grüne Reste-Kabinett vor rund drei Wochen zum Abschiedsessen im Kanzleramt traf, stellte Habeck seinen Frust zur Schau. „Habeck ist tief deprimiert. Er leidet sehr“, sagte ein Regierungsmitglied. Schon länger macht in Berlin das Gerücht die Runde, dass er zum Jahreswechsel sein Bundestagsmandat zurückgeben wolle.

Der große Habeck-Frust

Direkt nach der Wahl hatte Habeck noch einmal ausgetestet, ob die Grünen ihn weiter in der ersten Reihe haben wollen, nahm eines seiner berühmten Internet-Videos auf. Doch laute Robert-Rufe blieben aus. Stattdessen übernahmen die Fraktionschefinnen Britta Haßelmann und Katharina Dröge (40) die Verhandlungen mit CDU-Chef Friedrich Merz (69). Und setzten 100 Milliarden für Klima-Projekte durch. Ein Grüner: „Damit hat das Frauen-Duo besser verhandelt als Habeck in drei Jahren als Minister.“

Für Habeck war danach klar: An den beiden Fraktionschefinnen kommt er nicht vorbei. Er muss sich mit einer Rolle in einer hinteren Reihe begnügen. Ob er das wirklich will, daran wachsen die Zweifel.

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