Robert Habeck wagt Theaterdebüt im Berliner Ensemble | Politik

26.06.2025 - Perşembe 20:38

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Berlin – Aus dem Bundestag auf die Bühne: Robert Habeck (55, Grüne) wagt den nächsten Karriereschritt – dieses Mal im Rampenlicht des Theaters!

Ab dem 5. Oktober moderiert der Ex-Wirtschaftsminister eine neue Sonntagsmatinee im traditionsreichen „Berliner Ensemble“, gegründet 1949 von Bertolt Brecht und Helene Weigel.

Matinee alle sechs bis acht Wochen

Alle sechs bis acht Wochen empfängt der Kanzlerkandidat a. D. dort Gäste – das kündigte er auf Instagram an. Die Premiere seiner Gesprächsreihe hat es in sich: Mit der früheren Talk-Queen Anne Will (59) und Verkehrsminister Volker Wissing (55) diskutiert Habeck die brisante Frage: „Braucht Demokratie den Notfall?“

Diese Bühne gehört ab Oktober alle sechs bis acht Wochen Robert Habeck

Diese Bühne gehört ab Oktober alle sechs bis acht Wochen Robert Habeck

Foto: Jens Kalaene/dpa

Ein Titel mit Wucht – doch der ehemalige Minister verspricht „lange, tiefe und ruhige Gespräche“. Schon jetzt gibt es im „Berliner Ensemble“ mehrere Gesprächsformate, etwa mit dem Juristen und Publizisten Michel Friedman (69) oder Journalisten der Wochenzeitung „Die Zeit“. Habeck ist zudem nicht der erste Bühnen-Wechsler: Linken-Politiker Gregor Gysi (77) befragt bereits regelmäßig prominente Gäste im Berliner Kabarett „Die Distel“.

„Ich habe gern zugesagt“

„Ich habe gern zugesagt“, schreibt Habeck auf Instagram über seine künftigen Auftritte. Doch die Matinee ist nur der Anfang. Der Grüne plant weitere Abstecher in die Welt jenseits der Politik. Vor einigen Wochen wurde bekannt: Der Ex-Minister soll als Gastdozent an die University of California in Berkeley wechseln. Thema der gemeinsamen Vorlesungsreihe mit Wirtschaftsprofessorin Ulrike Malmendier (51): „Krisen“.

Eine weitere Bühne dürfte Habeck weniger gefallen – im Bundestag wächst der Druck auf ihn. Vor allem die Union drängt auf einen Untersuchungsausschuss zum Fall „Northvolt“. Der schwedische Batteriehersteller ist pleite – doch Deutschland hatte für einen 600-Millionen-Euro-Kredit gebürgt. Geld, das nun wohl der Steuerzahler ersetzen muss.

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