Rote Karte gegen Frankfurt: DFB sperrt Baumgart | Sport

24.09.2025 - Çarşamba 04:18

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Diese Geste hat ein teures Nachspiel!

Das DFB-Sportgericht hat Unions Steffen Baumgart (53) wegen unsportlichen Verhaltens im Spiel bei Eintracht Frankfurt (4:3) für ein Spiel gesperrt und mit einer Geldstrafe von 15 000 Euro belegt.

Flapsiger Baumgart-Auftritt: „Watt für ne Sorge? Watt denn?“

Quelle: BILD22.09.2025

Fest steht: Baumgart kehrt damit erst beim Auswärtsspiel gegen Leverkusen am 4. Oktober an die Seitenlinie zurück. Die bevorstehende Partie am Sonntag zu Hause gegen Ex-Klub Hamburg muss er gesperrt von der Tribüne aus verfolgen.

Baumgart sah die Rote Karte, weil er eine Papierkugel aufs Spielfeld schoss. Dadurch war klar, dass er beim folgenden Spiel gegen den HSV ohnehin nicht an der Seitenlinie stehen würde.

Das DFB-Sportgericht startete im Nachgang ein Ermittlungsverfahren wegen Baumgarts Stinkefinger-Geste in Richtung Spielfeld. Unklar blieb, an wen genau sich diese Geste richtete. Schiedsrichter Sven Jablonski (35) hatte den Vorfall nicht bemerkt. TV-Bilder fingen den Moment jedoch eindeutig ein.

In einer DFB-Mitteilung heißt es: „Zu Gunsten von Trainer Baumgart hat das DFB-Sportgericht berücksichtigt, dass er sich nach dem Spiel in der Schiedsrichterkabine für sein Fehlverhalten entschuldigt hat. Straferschwerend fiel ins Gewicht, dass sein Verhalten zu weiteren Eskalationen, insbesondere auch aus dem Zuschauerbereich, hätte beitragen können. Zudem war sein unmittelbares Vortatverhalten straferschwerend zu berücksichtigen.

Zur Stinkefinger-Geste sagt der DFB: „Das DFB-Sportgericht geht davon aus, dass Trainer Baumgart mit dieser unsportlichen Geste keine konkrete Person beleidigen wollte.“

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