Russlands Angriffe: Neue Ziele in Fastiw und Dnipro | Politik

09.12.2025 - Salı 01:48

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Fastiw – Neue Eskalationsstufe in Russlands Krieg gegen die ukrainische Zivilbevölkerung! Putins Regime greift ab sofort auch Ziele an, die bislang verschont blieben, weil sie eine wichtige Rolle für die Aufrechterhaltung des Lebens von Millionen Menschen spielen.

Am Freitag startete Russland seinen jüngsten Großangriff mit insgesamt 653 Flugkörpern, darunter mehr als 300 Shahed-Drohnen, drei „Kinschal“-Hyperschallraketen, 14 ballistischen Raketen der Typen Iskander und KN-23 (aus Nordkorea) sowie neun Kalibr-Marschflugkörper.

Die Ziele: bislang einmalig! Heißt: Putin startet die Operation „Totale Zerstörung“

So trafen mehrere Raketen vitale Eisenbahninfrastruktur in Fastiw (44.000 Einwohner) südwestlich von Kiew. Laut Ukraine-Minister Oleksij Kuleba wurden in Fastiw „der Eisenbahnknotenpunkt, ein Bahnhof, ein Depot, das die Elektrozüge bedient, und der Fahrzeugpark beschädigt. Es handelt sich um rein zivile Infrastruktur für den sozialen Nahverkehr“. Bislang hatte Russland nur Züge im Osten des Landes angegriffen.

Auch die Bahnhofshalle von Fastiw wurde durch den russischen Angriff komplett zerstört

Auch die Bahnhofshalle von Fastiw wurde durch den russischen Angriff komplett zerstört

Foto: Global Images Ukraine via Getty Images

Ein weiterer Großangriff traf die „Nowa Poschta“-Postzentrale in der Millionenstadt Dnipro. Zehntausende Zustellungen für Privatleute seien vernichtet worden, beklagten Anwohner in den sozialen Netzwerken. Putins Russland verabscheut die ukrainische Post, weil sie auch (nicht tödliche) Lieferungen für ukrainische Soldaten, wie Helme und Nachtsichtgeräte, vornimmt.

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Auch in der Stadt Sloboschanske in der Region Dnipropetrowsk zerstörten russische Raketen zivile Gebäude

Auch in der Stadt Sloboschanske in der Region Dnipropetrowsk zerstörten russische Raketen zivile Gebäude

Foto: Mykola Synelnykov/REUTERS

Zudem attackiert Russland bereits seit Ende November die zentralen Verteilerstationen für die ukrainischen Krankenhäuser. Am 28. November traf ein massiver Angriff das Depot im westukrainischen Lwiw, wodurch 600 Krankenhäuser nicht mehr beliefert werden konnten. Am 5. Dezember dann attackierte der Kreml das Depot in Dnipro, um bereits weiter östlich angekommene medizinische Güter ebenfalls zu zerstören.

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Nach wie vor attackieren Russlands Drohnen, Raketen und Marschflugkörper täglich die ukrainische Energieinfrastruktur. Wegen des zerstörten Stromnetzes müssten die Menschen in vielen Regionen der Ukraine zwölf bis 16 Stunden täglich ohne Strom auskommen, wie der Chef des Versorgers Ukrenerho, Witalyj Sajtschenko, im Fernsehen sagte.

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