Çok şükür kazasız belasız büyük bir yangını atlattık — Diken
Sabotage-Alarm in Kasernen: Wie wird unser Trinkwasser geschützt? | Politik
18.08.2024 - Pazar 13:00
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Sabotage-Verdacht in Bundeswehr-Kasernen! Die Vorfälle in Köln-Wahn, Mechernich und Garching werfen die Frage auf: Wie sicher ist unser Trinkwasser?
Erst entdeckte man ein Loch im Zaun des Wasserwerks der Bundeswehr-Kaserne in Köln-Wahn, begleitet von „abnormen Abwasserwerten“. Am nächsten Tag fand man ein weiteres Loch im Zaun in Mechernich, diesmal an einem Trinkwasser-Hochbehälter, der eine Kaserne mitversorgt. Nun auch ein beschädigter Zaun an einer Kaserne in Garching.
Die Konsequenz: In Mechernich dürfen 10 000 Menschen das Wasser vorerst nicht nutzen, kaufen sämtliche Supermarkt-Vorräte leer. In Wahn gibt es Entwarnung: Es wurden keine Grenzwert-Überschreitungen gefunden.
Alarmanlage und Zaun, das war’s
Es stellt sich die Frage: Wie gut sind unsere Wasserversorgungsanlagen geschützt?
▶ Ein Mitarbeiter eines Wasserwirtschaftsverbands in Nordrhein-Westfalen gibt gegenüber BILD zu: Die Sicherheitsvorkehrungen sind eher simpel. „Die Anlagen sind mit normalen Zäunen umgeben und das Tor durch Kameras überwacht.“ Nachts werde das Gelände durch eine Alarmanlage gesichert, die mit einem externen Sicherheitsdienst verbunden ist.
Und was passiert, wenn jemand versucht, etwa über die heimische Toilette das Wassernetz zu kontaminieren?
▶ Der Wasserwirtschafter beruhigt: „Das Abwasser wird kontinuierlich überprüft. Eine Vergiftung des Wassers ist, vorausgesetzt alle Systeme funktionieren, ausgeschlossen.“ Auch das zuständige Landesamt überprüfe zusätzlich stichprobenartig rund um die Uhr die Werte.
In der Luftwaffenkaserne in Köln-Wahn wurden keine Grenzwert-Überschreitungen gefunden
Über 5000 Notbrunnen in Deutschland
Gibt es im Ernstfall eine alternative Trinkwasserversorgung, auf die die Gemeinden zugreifen können?
▶ Über 5000 Notbrunnen gibt es in Deutschland, zusätzlich Tankwagen und Gruppenzapfstellen. Die meisten befinden sich in Wohngebieten und Ballungsräumen. Das Problem: Sensible Einrichtungen wie Krankenhäuser können aufgrund hoher Hygieneanforderungen nicht damit versorgt werden.
Die Brunnen können die Versorgung für mindestens 30 Tage mit 15 Litern pro Person und Tag sicherstellen. Bürgern wird allerdings empfohlen, einen Notvorrat anzulegen: Zwei Liter pro Person und Tag.
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