Sachsens Metall- und Elektroindustrie: Dramatischer Jobverlust droht | BILD

24.03.2025 - Pazartesi 18:20

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Dramatische Ansage von Sachsens Arbeitgeber-Boss Dr. Jörg Brückner (66). Die Krise in Sachsens Metall- und Elektroindustrie spitzt sich zu! Nach Einschätzung des Arbeitgeberverbandes Sachsenmetall steht ein dramatischer Personalabbau bevor.

Seit September 2023 – damals gab es fast 190.000 Mitarbeiter – habe man schon rund 5.700 Stellen verloren, so der Verband. „Angesichts der aktuellen Konjunkturdaten droht sich diese Entwicklung in den kommenden Monaten weiter fortzusetzen“, sagte Brückner.

Warnt vor massivem Stellenabbau: Sachsens Arbeitgeber-Präsident Jörg Brückner

Warnt vor massivem Stellenabbau: Sachsens Arbeitgeber-Präsident Jörg Brückner

Foto: VSW/Steffen Füssel/dpa

Danach befürchtet Sachsenmetall den Verlust von bis zu 30.000 Jobs. Auslöser ist die aktuelle Krise. So gingen die Auftragseingänge der Branche im vergangenen Jahr preisbereinigt um acht Prozent zurück, der Umsatz um rund fünf Prozent. „Gemessen am bundesweiten Rückgang der Produktion droht allein für Sachsen ein weiterer Verlust von bis zu 30.000 Arbeitsplätzen.“ Die Kapazitätsauslastung erreiche derzeit nur noch 76 Prozent. „Damit ist die gegenwärtige Lage vergleichbar wie während der Finanz- und der Coronakrise“, sagte der Arbeitgeber-Boss.

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