Schalke: Jeder Fan fragt sich – Ist van Wonderen eine „lahme Ente“? | Sport

01.05.2025 - Perşembe 21:23

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Teil 2 der Abschieds-Tour!

Nach der Pleite in Kaiserslautern (1:2) versucht Noch-Schalke-Trainer Kees van Wonderen (56/muss am Saisonende gehen), sein Team am Freitag gegen Paderborn (18.30 Uhr/Sky) zu einem versöhnlichen Arena-Auftritt zu dirigieren. Doch das wird im langen Schatten der Nachfolger-Suche und des Barkok-Skandals alles andere als ein Selbstgänger.

BILD diskutiert die Fragen, die sich jeder Schalke-Fan stellt.

Ist van Wonderen eine „lahme Ente“ (lame duck)?

Der Holländer bemüht sich zwar, die Spannung hochzuhalten. Mit Blick auf das Serien-Finish gegen drei Aufstiegs-Kandidaten (nach Paderborn noch in Düsseldorf und gegen Elversberg) betont er: „Wir können die Saison für diese Klubs mitentscheiden. Und wir wollen in einem Heimspiel zeigen, wie stark wir sind. Für die Mannschaft und mich ist die Luft nicht raus.“

Aber dass van Wonderen ausgerechnet jetzt die komplizierte Kabine mitreißt, scheint wenig wahrscheinlich. Neuer Trainer? Transfers? Im Profileistungszentrum (PLZ) drehen sich die Debatten mutmaßlich um Nicht-Paderborn-Themen.

Wird Barkok nächste Woche endgültig rausgeworfen?

Bislang ist Pöbel-Profi Aymen Barkok (26/Vertrag bis Saisonende) vorläufig suspendiert. Ob Schalke ihn nächste Woche endgültig feuert – da weicht van Wonderen aus, bleibt bei der bisherigen Klub-Botschaft: „Das gehört sich nicht, darf nicht passieren. Wenn jemand zu weit und über eine Grenze geht, dann gibt es Entscheidungen – der Verein hat ihn für diese Woche nach Hause geschickt.“

Dass Barkok auch gegen seine Autorität gepöbelt hat, will van Wonderen nicht wirklich thematisieren – anders als Vorgänger Karel Geraerts (43) bei Schoko-Shake-Schmeißer Dominick Drexler (34). Neu-Sportvorstand Frank Baumann (49) und Sportdirektor Youri Mulder (56) entscheiden also im Fall Barkok. Alles spricht für eine Verlängerung der Suspendierung...

Stürmt Höjlund gegen Paderborn in der Start-Elf?

Mit energischen Einsätzen gegen den HSV (2:2) und auf dem Betzenberg drängt Dänen-Stürmer Emil Höjlund (20) in die Anfangsformation – als zweite Spitze neben Top-Torjäger Moussa Sylla (25/16 Treffer). Van Wonderen: „Emil wird fitter und fitter, hat sich in Kaiserslautern gut gezeigt. Moussa und er – das ist sicher eine Option.“

Ob der vorsichtige Coach wirklich so stürmisch aufstellt? Eigentlich eher nicht. Aber vielleicht tut van Wonderen ja auch mal Nicht-van-Wonderen-Dinge...

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