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Schusswechsel zwischen indischen und pakistanischen Soldaten | Politik
25.04.2025 - Cuma 06:34
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In Kaschmir ist es zu einem Schusswechsel zwischen indischen und pakistanischen Soldaten gekommen. Das berichtete ein pakistanischer Behördenvertreter.
Die Schüsse seien im Leepa-Tal an der durch Kaschmir verlaufenden Kontrolllinie gefallen, sagte ein Regierungsvertreter im pakistanisch kontrollierten Teil der Region, Syed Ashfaq Gilani.
▶︎Damit steigen die Spannungen zwischen Indien und Pakistan nach dem Anschlag auf Touristen im indisch kontrollierten Teil Kaschmirs vom Dienstag weiter. Im beliebten Urlaubsort Pahalgam, etwa 90 Kilometer von der Stadt Srinagar entfernt, hatten Angreifer 26 Inder und einen Nepalesen getötet. Zu der Tat bekannte sich bislang niemand.
ABER: Es war der folgenschwerste Angriff in Kaschmir seit mehr als 20 Jahren. Und danach überzogen sich die Regierungen in Neu Delhi und Islamabad gegenseitig mit Strafmaßnahmen.
Indien wirft alle Pakistanis aus dem Land
Indien ordnete die Ausweisung aller pakistanischen Staatsangehörigen bis zum kommenden Dienstag an, während Pakistan indische Diplomaten des Landes verwies und eine Aussetzung des Handels ankündigte.
Die indische Polizei fahndete nach drei Angreifern der pakistanischen Extremistengruppe Lashkar-e-Taiba (LeT) und setzte ein Kopfgeld in Höhe von zwei Millionen Rupien (mehr als 20.000 Euro) aus.
Menschen in Srinagar gedenken den getöteten Touristen
Die Sorge vor einer Eskalation im Konflikt zwischen beiden Atommächten Indien und Pakistan ist groß. Indien-Experte Prof. Hermann Kreutzmann (70, von der FU Berlin emeritiert) erinnerte in BILD an das Eskalations-Risiko im jahrzehntealten Streit um Kaschmir. „Es braucht manchmal nur bestimmte Anlässe, um einen solchen Konflikt offen ausbrechen zu lassen“, sagte er.
Die Vereinten Nationen riefen deshalb beide Länder zu „maximaler Zurückhaltung“ auf „Wir appellieren an beide Regierungen, größtmögliche Zurückhaltung zu üben und sicherzustellen, dass sich die Situation und die Entwicklungen, die wir gesehen haben, nicht weiter verschlechtern“, sagte UN-Sprecher Stéphane Dujarric am Donnerstag in New York.
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